CAu: Springsittiche warnen vor Katze und zeigen sie an

Quelle: Pers. Beobachtung bzw. Erfahrung

Die Springsittiche1 haben heute tatsächlich eine Katze vertrieben

zumindest der Phänomenologie nach.
Letztes Jahr hatten sie ja schon demonstriert, dass sie eine Katze als Gefahr melden könnn: ⇒Springsittiche können Beutegreifer unter den Säugetieren als Gefahr lernen und anzeigen
Heute haben sie es wieder. Eine Katze schlich sich an die Voliere an. Als sie etwa 3m heran war wurde sie von einem Springsittichmännchen endeckt, welches sofort aufflog und auf erhöhtem Posten mit blick auf die Katze laut dauerlosmeckerte. Sofort kamen aus allen Ecken die anderen Springsittiche dazu geflogen un d stimmten in das Dauermeckern ein. Alle schauten sie dabei die Katze an, die wegen des Lärms sichtlich irritierte war, sich dann endlich aufstellte unschlüssig links-rechts guckte und dann eilig fortlief.
Damit hatten de Springsittiche also nicht nur die Katze bemerkt, als Gefahr erkannt und als solche stimmlich und gestisch angezeigt, sondern das gemeinsame laute Dauermeckern und fixieren der Katze hatte auf diese scheinbar tatsächlich den Effekt des Verhassens, wodurch sie sich erfolgreich vertreiben ließ.

  • 1. Achtung:
    Genaugenommen handelt es sich bei den beobachteten Tieren nicht um echte Springsittich. sondern um die in der Haltung fast nur verbreiteten Nachkommen von Ziegensittich-Springsittichhybriden. Immer wenn auf dieser Seite von eigenen Springsittichbeobachtungen die Rede ist wird nur aus Bequemlichkeit von Springsittichen geredet obwohl meine Tiere bisher alle als Hybriden erkennbare Laufsittiche sind.



Und denn, man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von Einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum oben auf, und es ist ihm wohl und behaglich, im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist. -Oft lehrt man auch Wahrheit und Irrtum zugleich und hält sich an letzteren. {Johann Wolfgang von Goethe}