2. Ich verwende die Phonemik des Esperanto auch gerne zur lautlichen Darstellung der Aussprache von Nicht-Esperantowörtern (deutsche, englische,...). Da das Esperanto dafür aber nicht genug Laute hat nähere ich die eigentliche Lautung mit dem EO-Laut an, der ihm am nächsten kommt und bei markiere diesen dann mit Hochstellungen, die den fehlenden Effekt ausdrücken sollen.
Folgende Hochstellungen und Markierungen verwende ich z.B.:
- ': eo:a'ŭ; o'ŭ,... Diphtong abschalten; ŭ bildet keinen Diphtong, sondern bleibt als Konsonant erhalten wie in de:sowas(zo'ŭas); de:bewaren(be'ŭaren); de:bewohnt(be'ŭont); de:Uwe(U'ŭe); de:Hawei(Ha'ŭej)
- ᵉ: eo:aᵉ, oᵉ, uᵉ Umlaŭte des Deŭtschen: ä,ö,ü: Lippen wie beim Haŭptvokal, Zunge wie beim 'e' Die Diphtonge des Deutschen lassen sich lautlich explizit dann so wiedergeben: de:eu/äu - eo:oᵉj oder einfach oj, da die Zunge durch das 'j' eh in die 'e'-Stellung nach vorne gezogen wird.
- ʰ:eo:tʰ (stimmlos, en:thing), eo:dʰ(stimmhaft en:the) Konsonant mit gerade soweit geöffnetem Verschluss, dass die Luft zischend aŭsströmt.
- ⁿ:eo:aⁿ,oⁿ,uⁿ, eⁿ Nasalierung des Vokals: Nasale Vokale in europäischen Sprachen sind of Überbleibsel des PIE-m bzw. PG-n als Akusativmarker.