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MOc: 24.05.10

Quelle: Pers. Beobachtung bzw. Erfahrung

Beobachtung im Teich

Sonnig, strahlendes Sonnenwetter
TW: 13°C - 18°C
OW: 13°C - 23°C
Siehe Teichprotokoll
19:30h

Auqaurienjungtieren in' Teich entlassen

Hab's nicht ausgehalten all die jungen Stichlinge im Teich zu sehen und meine jungen M.ocellatus vom A-Männchen weiterhin im Aquarium zu halten Wink.
Hab daher alle bis auf die ganz kleinen (~1.2cm SL) in den Teich entlassen.

Fischgrätenmuster

Gestern in der Nacht bei den Halbwüchsigen im Aquarium nachgeschaut. Sie "schliefen" offenbar, reagierten nicht.
Die meisten zeigten in diesem Zustand ein gut ausgeprägtes Fischgrätenmuster über den gesamten Körper.
Das Muster scheint also Bestandteil etlicher Stimmungen zu sein.

Heute im Teich

Trotz Sonne hat es recht lange gedauert bis M.ocellatus sichtbar wurden: so ca. 1h-2h nachdem die Sonne den Teich2 erreicht hatte.
Ein adultes Grauweibchen tauchte mal kurz auf. Ebenso kurz ein adultes Kupferweibchen. Das graue A-Männchen war kurz zu sehen, als es sich in der Sonne flachliegend über eine flutendes Algenpolster schob.
Dann habe ich die Jungtiere aus dem Aquarium entlassen und es gab mehr Leben im Teich.
Am Nachmittag dann konnte ich zwei Kupferadulte beobachten. Die größeren der kupfernen Halbwüchsigen sind also jetzt offensichtlich bereits Geschlechtsreif. Kräftig und recht groß wirkten sie.
Es wurde ein wenig gegeneinander Imponiert mit kurzen straffen Schwanzschlägen. Später dann sah ich zwei der kupfernen Jungadulten bei sowas wie "Führungsschwimmen" aber nicht in der Funktion Führungsschwimmen zum Nest. Eines schwamm voraus mit Schwanzuntenhaltung. Dabei wurde mit ziemlich hoher Frequenz mit der Schwanzflosse der Vortrieb gewedelt. Das zweite kupferne reagierte darauf prompt und schwamm dem anderen hinterher. Das hochfrequente Schwanzwedelführen ging über eine Strecke von ca. 60cm dann blieben sie wieder stehen und schauten sich im Schilf um (Leider konnte ich nicht erkennen, ob das Führende das Kupfer-Männchen oder Kupfer-Weibchen war. Einer der kupferenen Jungadulten ist jedenfalls ein Männchen gewesen.Ich konnte vorher sehen, dass sich die Rückenflosse verlängerte). Dort schlossen sich dann 3 der großen Aquarienhalbwüchsigen (graue) den beiden an. In dieser 5er-gruppe zogen sie dann gemeinsam weiter durch die Schilfzone auf bis zum Kanaleingang. Dann ging's in den kanal und im unordentlichen Gänsemarsch zum Teich 1. Dort am Kanaleingang zum Teich 1 befindet sich links eine flache Sumpfzone mit Gras dessen Wurzelgeflecht über den Rand zur Tiefenzone ragt. Hier gab's eine Pause indem das erste Tier der 5er-Gruppe - das inzwischen bunt gewordenen graue ehemals halbwüchisge der letzten Woche? - sich an dem Sumpf quer stellte und mit gespannten Flossen imponierte. Der ganze Trupp kam dadurch zu stehen, wobei ein kräftiges kupfernes jungadultes am Ende des Kanals die haltende Front machte. Der Graue am Sumpf imponierte weiter. Dann zuckte das Kupferne jungadulte einmal kurz ruckartig mit dem Kopf seitwärts. Wenig später verließne dann alle den Kanal endgültig und schwammen links davon an der Sumpfzone relativ stationär rum bis sie alle soweit darin verschwanden, dass ich sie mit dem Ferngals aus dem Auge verlor. (Dieses Seitwärts-Kopfzucken kenne ich auch schon von dem grauen A-Pärchen aus dem Aquarium. Das hochfrequente Schwanzflossenuntenwedeln habe ich bei dem grauen Pärchen im Aquarium allerdings noch nie gesehen. Bei den grauen im Aquarium war das Schwanzuntenwedelen immer ein weitausholendes niederfrequentes Wedeln. Möglicherweise war im Aq. einfach nicht genügend Platz, um ein Signal wie hier im Teich zu geben in der Bedeutung: "Folge mir weiter, weiter,weiter,.,." Die Bedeutung hatte es heute im Teich ganz deutlich, während das niederfrequente Schwanzuntenwedeln im Aquarium oft und meist in Art einer Begrüßung die dann von beiden ausgeführt wurde, d.h. beide Wedelten in dieser Form sich an.)

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'Es spielt keine Rolle, wie schön deine Theorie ist. Es spielt keine Rolle, wie klug du bist. Passt sie nicht zu den experimentellen Ergebnissen/Beobachtungen, dann ist sie falsch!'. {nach Richard Feynman, Nobelpreis für Physik 1965}