Kaum zu glauben, den Klima-Apokalyptikern ist doch nichts zu dumm ...

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Also,
das muss ich einfach mal als "Kommentar" los werden:

Da sehe ich gerade die Nachrichten im 1. und es wird wieder mal die Klima-Apokalypse propagiert.
Und um der Allgemeinheit so richtig den drohenden "Weltuntergang" vorfühlbar zu machen,
begründen sie die Austrocknung des Aralsee als direkte Folge des Klimawandels um damit ihre phantasierten Weltuntergangsfolgen zu verdeutlichen, die uns drohen sollen, wenn wir bis zum Jahre X nicht den Ausstoß von sog. Treibhausgasen auf NULL! gebracht hätten.

Mir scheint die Zeugen Jehovas mit "ihrem" "Am 19. Mai ist der Weltuntergang, wir leben nit mer lang, wir leben nit mer lang" haben in den Klimaapokalyptikern echt würdige und das Vorbild übertrumpfende Nachfolger bekommen.
Die Nachfolger sind aber erfolgreicher, sie konnten eine ganze weltumspannende Zeitgeistströmung in Gang setzen, allerdings mit staatlicher Unterstützung, während die armen Zeugen Jehovas für die Glaubens-Durchsetzung an ihre Weltuntergangsprognosen auf sich allein gestellt waren.

Zum Aralsee:

Die Ursache des Austrocknens für diesen See haben aber auch gar nichts mit einer Klimaänderung zu tun, was man zu meiner Zeit wohl auch noch in den Schulen gelernt hat.
Offenbar rechnen die Klima-Apokalyptiker fest mit einer unkritischen und schlecht gebildeten Bevölkerung. Der Staat sollte die Mittel für Bildung und Mobilität einfach viel mehr kürzen, dann kriegt er seine Bevölkerung schon auf das notwendige Nicht-Bildungs-Niveau, so dass man ihm jeden Unsinn mit ein wenig Hokuspokus in naturwissenschaftlicher Verkleidung verkaufen kann.

Also der Aralsee war früher das fläschenmäßig viertgrößte Binnengewässer der Erde und sehr fischreich. Er ist ein abflussloser See, welcher von zwei Flüssen gespeist wurde: Amudarja (wichtigster Zufluss) und Syrdarja.
Die ersten Untersuchungen zum Wasserstand des Aralsees und dessen teilweise nicht kleinen natürlichen Schwankungen stammen von der Mitte des 19. Jahrhunderts.
Etwa um die gleiche Zeit begann auch die Expansion der Baumwollindustrie , die allein im Zarenreich bis 1915 von einer Anbaufläche von 50.000 Hektar (~1884) bis auf rund 825.000 Hektar anwuchs. In den 1920-iger Jahren verbrauchten die wasserdurstigen Baumwollplantagen in den Wüstengebieten, wo man sie aberwitzigerweise anbaute bereits 11 tausend Kubikmeter Wasser pro Jahr. Die stalinsche Sowjetunion hatte sich zum Ziel gesetzt, die Wüste in einen "Garten Eden" zu verwandeln aus Baumwollplantagen und Reisfeldern.
Das Wasser wurde und wird natürlich den Zuflüssen des Aralsees entnommen.
Der wichtigste Kanal, zum Ableiten des Aralsee-Zuflusswassers in die Wüsten ist der Turkmenbaschi-Kanal früher Karakum-Kanal, der noch zu Stalinszeiten in 1950 initiiert wurde. Er leitet bei Kerki das Wasser des Amudarja ab und schickt es auf eine Länge von 1.500 km in die Wüste zur Bewässerung. Allein dieser Kanal zieht 40% des Aralsee-Zuflusswassers in die großräumige Wüstenbewässerung ab. Zu Chruschtschows Zeiten erreichte diese "gezielte" Austrocknung des Aralsees durch Kanalbau in die Wüstengebiete in der "Neuland-Kampagne" ihren Höhepunkt. Nicht nur der Aralsee wird als Folge dieser Initiativen konsequent ausgetrocknet, sondern auch die bewässern Wüstengebiete wurden als Folge der Bewässerung in großen Flächen versalzt.
Als Folge von diesen irrwitzigen Bewässerungsmaßnahmen einer riesigen Wüstenregion zum Anbau von Baumwolle und Reis trocknet der Aralsee konsequenterweise und erwartungsgemäß aus. Das hat mit einem Klimawandel überhaupt nichts zu tun.
Unter Chruschtschow kam dann der nächste Irrwitz auf:
Man wollte die sibirischen Flüsse umleiten in den Aralsee, um ihn wieder aufzufüllen basierend auf Plänen die man 1860 schon zu Zarenzeiten entwickelt hatte. Für die dazu notwendigen gigantischen Erdarbeiten wollte man die Atombombe einsetzen!
Die anhaltende Wasserentnahme aus den Aralseezuflüssen lässt natürlich außer den Wasserspiegel des Aralsee auch den Grundwasserspiegel in den Regionen absinken mit der Folge einer weiteren Verwüstung des Landes. Schon seit 1976 versiegt der zweite Zufluss des Aralsees, der Syrdarja in Folge der enormen Wasserentnahme weit bevor er den Aralsee überhaupt erreichen kann. Dem Amudarja belässt man gerade noch 10% seiner Wassermenge für die Speisung des Aralsees.
Damit aber natürlich nicht genug. Der austrocknende Aralsee versalzt stark und lässt auf den abgetrockneten riesigen Flächen Slazstaub zurück, welcher von den Winden der Region aufgewirbelt und ins Umland getragen wird (Salzregen) und so wieder riesige ehemals nutzbare Flächen versalzt mit der Folge das inzwischen ein Großteil der Felder unfruchtbar geworden ist, sie verwüsten. Auch dies keine Folge eines Klimawandels.

Schon 1881! prognostizierte der französische Geograph Eliseo Reclus : "Wenn der Aralsee durch eine Umlenkung des Amu-Darja zum Kaspischen Meer jährlich um 50 Milliarden Kubikmeter Flußwasser beraubt wäre, würde er schon im ersten Jahr ein Zwanzigstel seines Inhalts verlieren. In zehn oder zwölf Jahren besäße er nur noch die Hälfte seines derzeitigen Volumens; alle flachgründigen Teile und damit der bei weitem ausgedehnteste Teil seines Beckens trockneten aus; in vierundzwanzig Jahren würde lediglich in fünf Vertiefungen noch Wasser bleiben." Und genauso kommt/ist es tatsächlich. Und auf einmal ist laut ARD-Klimakatastrophen-Nachrichten ein Klimawandel daran Schuld. Massenverdummung mit Hilfe von Massenmedien.
1991 - Nach dem Zerfall der Sowjetunion -sprachen russische Ökologen von dem "ermordeten Aralsee", sich der wirklichen Ursachen der Aralseevernichtung bewusst.

So,
das war dann mein Versuch, den Frust über den heutigen ARD-Nachrichten-Unsinn loszuwerden und der stattlich gewollten Amnesie entgegenzuwirken.




Besser mit Klugen in die Hölle als mit Narren ins Paradies. {}