Machiavellische Intelligenz

Quelle: Fachpublikationen

Die Hypothese der Machiavellischen Intelligenz

Die Hypothese besagt, dass die Hauptherausforderung, das Hauptziel der geistigen Leistungen einzelner Primaten die Notwendigkeit ist, mit dem komplexen sozialen System zurechtzukommen und es durchschauen zu lernen, so dass die individuelle Fitness gesteigert wird.

Ein Individuum hat dazu alle Gruppenmitglieder individuell kennenzulernen und deren genetische und soziale Beziehungen untereinander abschätzen zu können.
Nur so können sie die richtigen Koalitionen/Kooperationen zu ihrem individuellen Nutzen eingehen oder Konkurrenten daran hindern solche zu ihrem Nachteil erfolgreich zu bilden.
Die dazu benötigten Hauptfähigkeiten sind demnach

  • Durchschauen und Erinnern komplexer Beziehungen zwischen den Individuen einer Gruppe
  • Kooperation mit individuellen Gruppenmitgliedern
  • Manipulationsfähigkeit anderer Individuen
  • Irreführung anderer Gruppenmitglieder

    Diese Hypothese ist im Grunde auf viele Taxa untersuchungstechnisch anwendbar, wichtig ist allerdings dabei zwei Aspekte nicht zu vermischen:
    Einmal die beobachtbaren Phänomene und
    zum Anderen die zugrundeliegenden Mechanismen.
    Ersteinmal muss auf phänomenologischer Ebene Evidenz für funktionale machiavellische Intelligenz erfasst/beobachtet werden.
    Dann kann man sich damit beschäftigen, welche von den vielen möglichen/denkbaren darunterliegenden Mechanismen in der jeweiligen Taxa diese Phänomene erzeugen.

    Auf der phänomenologischen Ebene können so viele sehr unterschiedliche Taxa bzgl. der Erfüllung der Machiavellischen-Intelligenz-Hypothese untersucht werden ohne durch eine zu frühe Konzentration oder Festlegung auf zugrundeliegende Mechanismen den unvoreingenommenen Blick verstellt zu bekommen.

    Bei Konzentration auf die phänemenologische Ebene kann dann bei vielen Fischarten das Vorhandensein obiger Basisfähigkeiten der Machiavellischen Intelligenz gezeigt/beobachtet werden.

    ..... text noch fertig zu stellen, Refs einzufügen usw.....




  • Und denn, man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von Einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum oben auf, und es ist ihm wohl und behaglich, im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist. -Oft lehrt man auch Wahrheit und Irrtum zugleich und hält sich an letzteren. {Johann Wolfgang von Goethe}