Channa sp. "Dwarf"(id4021)

Typ: 
Stellvertreter-Eintrag
Bestand seit (Halter ist der oben aus techn. Gr. als [Original-]Autor bezeichnete. Der genannte Halter ist nicht in jedem Fall auch Original-Autor des Bestandseintrags. In diesem Fall ist der Eintrag als Stellvertretereintrag markiert): 
<=2018
Anzahl: 
,n
Nachzuchtgeneration: 
3
Herkunft
Herkunftsart: 
Nachzucht
Herkunftshaltungsbedingungen: 

./.
Vermutung: Es ist die Linie, die ich (Erich) 2011 als Ch. aff. gachua "Assam" von einem IGL-Mitglied erhalten hatte.
Die damalige Linie bestand aus sehr klein bleibenden Tiere, die nicht größer als 10cm bis 11cm SL wurden.
Der Bestand wird deswegen dieser Taxo zugeordnet.

Ich habe die Tiere aber als Ch. sp. "Dwarf" erhalten. Den Bestandsnamen halte ich daher der Nachvollziehbarkeit wegen und falls sich irgendwann rausstellt, dass es doch unterschiedliche sind, als Dwarf.

Haltungsbedingungen
Haltung: 
Aquarium
Überwinterung: 
Kühl: unter 18°C
Ernährung: 
Fütterung, vorwiegend Frostfutter
Brutansatz: 
Paarweise
Selektion: 
Positivauswahl durch Halter
Brutpflege vollständig den Tieren überlassen

Alle Bestände


{Eintrag laut Emails des Halters stellvertretend}

EMail Die Linie hat sich in den letzten 3 Generationen farblich etwas verändert in der Form, dass die Backen roter wirken.
Die Elterntiere vor 3 Genrationen sahen noch aus wie typische Ch. sp Dwarf.
Seitdem färben sie sich immer mehr um und bekommen von Generation zu Generation rotere Backen.
Inzwichen sehen sie den Channa gachua „Tourquise“ komplett ähnlich.
Vom Verhalten der Tiere hat sich über die Generationen nichts verändert.
Es wurde aber bestimmt nichts eingekreuzt etc. und auch meine Tiere stamme von verlässlichen Quellen.
...
Die Urgroßeltern waren ja typische Assam... also Dwarf -und diese hält ein Kollege von mir. Dessen aktuelle Jungtiere unterscheiden sich immer noch von meiner Generation was die roten Wangen angeht.
...
Auch durch die Haltung im Winter um die 18 Grad und im Sommer bis 26 Grad kann ich sagen, bei höheren Temperaturen, werden sie deutlich intensiver gefärbt und beginnen auch sofort sich zu vermehren. Aber so ab 23 Grad werden sie deutlich intensiver gefärbt.

Mein Kollege hat wie gesagt mein aller erstes Paar... dieses behält er... hat auch ab und zu Junge die er abgibt... die sind 2 Generationen vor meinem Paar. Ich hab wie gesagt mit jeder Zucht mir ein neues Paar aus den Jungen geholt und mein Paar abgegeben.

https://aquariumforum-ost.de/forum/index.php?thread/9096-channa-asiatica...
Ich mach das meistens so... dass ich mir auffällige Tiere raussuche. Neu verpaare... und mit denen weiter mache. Sei es Zeichnung, Farbabweichungen etc.

Kommentare

Namen unter denen diese Linie verteilt wurde/wird

Der Halter hat diese Linie unter unterschiedlichen Namen verteilt.
Da sich seine Tiere über die Generationen farblich ändern, versucht er jeweils zu dieser farblichen Änderung passende Vermarktungsnamen zu verwenden.
Verwendete Vermarktungsnamen:

  • Gachua Dwarf
  • Channa cf. gachua "dwarf red"
    Dieser Name wurde mir mitgeteilt am 27.2.2020;
    Der Name ist als reiner Marketingname zu betrachten und folgt nur rein optisch in der Biol. (Taxonomie) gebräuchliche Konventionen.
    So gibt es also keine Fundortpopulation die Channa gachua "dwarf red" mit der diese Linie hier merkmalsmäßig verglichen wird.

    Auch ist es nicht unwahrscheinlich, dass diese Population eine eigenständige Art darstellt, da sie deutlich kleiner bleibt als Ch. gachua Hamilton, 1822. Letztere erreicht Größen von 20cm bis 25cm, während diese hier 10cm bis 11cm bleibt. Eine Verbuttungsfähigkeit wie bei den Karauschen ist dafür als Ursache nicht sehr wahrscheinlich.
    "cf." würde allerdings nahelegen, dass man sicher ist, es mit der Art Ch. gachua Hamilton, 1822 zu tun zu haben {siehe dazu die Notiz in Bestand/1775}.

    Genaugenommen soll damit eine Farbvariante aus der Linienzucht des Halters markiert werden.

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