| Die Malayische Turmdeckelschnecke (TDS) benötigt im Mittel ganzjährig warme Gewässer. Kurzzeitige Abkühlungen unter 18°C kann sie zwar überstehen, aber für Freilandbedingungen sind die zeitlichen Toleranzen so kurz, dass ihre dauerhafte Etablierung/Existenz auf tropische bis tropennahe subtropische Regionen begrenzt ist. In kühlere subtropische Zonen oder gemäßigte Regionen kann sie nur in Ausnahmegewässern, wie sehr warme Quellen ( > 18°C ) oder künstlich unnatürlich warmgehaltene Wasser z.B. aus Kühlsystemen größere Industrie-/Energieanlagen halten.
In Laborbedingungen mit konstanter Testtemperatur wurden folgende Überlebensgrenzen für Tiere mit Gehäuselängen von 15 - 25 mm festgestellt:
| Temp |
Überlebensdauer [Tage] |
| 17°C |
~10% tot in 27 d |
| 15°C |
~75% tot in 27 d |
| 13°C |
12 d |
| 11°C |
8 d |
| 9°C |
2 d |
| 5°C |
1 d |
Durch Verschließen des Gehäuses mit Hilfe des Deckels ist die Mal. Turmdeckelschnecke in der Lage ein Trockenfallen bis zu 20 Tage zu überstehen.
Auch ist durch diesen Verschlussmechanismus ihre Toleranz gegenüber Belastung des Wassers durch Chemikalien höher als üblich bei Schnecken (Dudgeon 1989; Francis-Floyd 1991).
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