Der Hexenwahn vom 15. bs zum 17. Jahrhundert war keine Ausgeburt des finsteren Mittelalters, war keine kollektieve Manie, es war stattdessen eine von Gelehrten! kräftig propagierte Theorie.
| Titel | Many branches, one root: First evidence for a monophyly of the morphologically highly diverse goldfish (Carassius auratus) |
| Medientyp | Journal Article |
| Jahr der Veröffentlichung | 2010 |
| Autoren | Rylková, K., L. Kalous, V. Šlechtová, and J. Bohlen |
| Volume | 302 |
| Seitennummerierung | 36 - 41 |
| Veröffentlichungsdatum | 2010/04/01 |
| Zusammenfassung | Die Goldfische in allen ihren Zuchtformen stellen (zumindest in weiblicher Linie) eine monophyletisch Abstammungsgruppe dar. Alle Goldfischzuchtformen, von den Mondguckern (morphologisch stark veränderten bis verunstalteten Formen) bis zu den einfachen noch karauschenähnlichen nur farblich veränderten gehen also letztlich alle auf wahrscheinlich ein einziges Domestikationsereignis hervor. Es gibt demnach im Jangtse-Gebiet eine wilde Stammform des Goldfisches, die als eigenständige Art sich von der Silberkarausche unterscheidet. Diese Wildform wurde um das Jahr 960 in China in der Sung-Dynastie in sogenannten Danksagungsteichen gehalten und wohl zu den urgoldfischen domestiziert. Zusammenfassung: PDF: https://www.researchgate.net/profile/Joerg_Bohlen/publication/223900058_... |
| URL | https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0044848610000918 |
Der Hexenwahn vom 15. bs zum 17. Jahrhundert war keine Ausgeburt des finsteren Mittelalters, war keine kollektieve Manie, es war stattdessen eine von Gelehrten! kräftig propagierte Theorie.