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Große Erbsenmuschel (id3888)

Typ: 
Wildpopulation
Bestand seit (Halter ist der oben genannte Originalautor): 
2004
Anzahl: 
n.m
Nachzuchtgeneration: 
14
Herkunft
Herkunftsart: 
Nachzucht
Herkunftshaltungsbedingungen: 

Woher sie in meine Teiche gekommen ist, weiß ich nicht.
Sie ist aber so gut wie seit Anfang an, also seit dem ersten Kleinteich bei mir.
Ich vermute, dass sie mit Wasserpflanzen aus einem großen See in Polen mitgekommen ist, aus dem ich mir ein paar Wasserpflanzen und die Spitzschlammschnecken mitgebracht hatte oder sie wurden von den Molchen mitgebracht, die auch bei mir leben.

Haltungsbedingungen
Haltung: 
Teich (ganzjährig)
Überwinterung: 
Freiland
Ernährung: 
Selbstversorger
Brutansatz: 
Gruppe: n.m
Selektion: 
./.

Sie leben in recht großer Zahl in allen meinen Teichen vor allem in filzigen Pflanzenteilen wie Moospolstern.

Die Große Erbsenmuschel (Pisidium amnicum) nutzen sehr effektiv die passive Verbreitung durch andere Tiere wie Vögel, Amphibie, Krebse und Insekten. An Molchen wurden sei schon öfter beobachtet. Sie Klemmen sich mit den Schalenklappen an die Haut der Tiere fest und reisen so ins ander Gewässer. Wegen dieser effektiven passiven Wanderfähigkiet gibt es für Erbsenmuscheln eigentlich keine wirkungsvollen geografischen Grenzen. Sie lassen sich überallhin transportieren und werden in ihrer Ausbreitung eigentlich nur durch ihre Lebensraumansprüche an die Gewässer bergrenzt.

Die Großen Erbsenmuscheln sind Zwitter von max 11mm Größe, die sich selbst befruchten können. Der Nachwuchs entwickelt sich in Bruttaschen die sich in im forderen Kiemenpaar befinden und werden nach mehreren Monaten als entwickelte Jungtiere "geboren."

Sie ernähren sich vorwiegend von Bakterien und Detritus und erreichen ein Alter von 3 Jahren.
Sie war Weichtier des Jahres 2016.




Wissenschaft ist der Glaube an die Unwissenheit der Experten. {Richard Feynman}