'Es beweist einen schwachen Verstand, wenn man nach der Mehrheit denkt weil die Mehrheit die Mehrheit ist. Die Wahrheit ist nicht davon abhängig, ob sie von der Mehrheit der Leute akzeptiert oder nicht akzeptiert wird'. {nach Giordano Bruno, 1588}
Die durchschnittliche Heterozygotie
bezeichnet den mittleren Anteil der Individuen, die an einem bestimmten Genort zwei verschiedene Allele (also heterozygot sind) besitzen,
im Gegensatz zu denen, die zwei gleiche Allele (homozygot) haben.
Der Durchschnitt bestimmt sich über die betrachteten Genorte (genetischer Marker).
Sie ist definiert als:
H := Gesamtzahl der Individuen / Anzahl heterozygoter Individuen
Bezogen auf den Inzuchtkoeffizienten (F) könnte man die Heterozygotie (H0) wie folgt abschätzen:
H0 ~=(1−F)*He1
Höhere Heterozygotie bedeutet eine größere genetische Vielfalt und damit wahrscheinlich eine größere Anpassungsfähigkeit an Umweltveränderungen.
Kennt man nur die mittlere Anzahl der Allele pro Genort, so kann man daraus unter der vereinfachenden Annahme, dass alle Allele gleich häufig in der Population vorkommen, also
pi := 1/#(A)
gilt, He wie folgt abschätzen:
He ~= 1 - ∑i=1..#(A) ( (1/#(A) )²)
He ~= 1 - #(A)* (1/#(A) )²
He ~= 1 - #(A)/#(A)²
He ~= 1 -1/#(A)
'Es beweist einen schwachen Verstand, wenn man nach der Mehrheit denkt weil die Mehrheit die Mehrheit ist. Die Wahrheit ist nicht davon abhängig, ob sie von der Mehrheit der Leute akzeptiert oder nicht akzeptiert wird'. {nach Giordano Bruno, 1588}
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