'Es spielt keine Rolle, wie schön deine Theorie ist. Es spielt keine Rolle, wie klug du bist. Passt sie nicht zu den experimentellen Ergebnissen/Beobachtungen, dann ist sie falsch!'. {nach Richard Feynman, Nobelpreis für Physik 1965}
Die durchschnittliche Heterozygotie
bezeichnet den mittleren Anteil der Individuen, die an einem bestimmten Genort zwei verschiedene Allele (also heterozygot sind) besitzen,
im Gegensatz zu denen, die zwei gleiche Allele (homozygot) haben.
Der Durchschnitt bestimmt sich über die betrachteten Genorte (genetischer Marker).
Sie ist definiert als:
H := Gesamtzahl der Individuen / Anzahl heterozygoter Individuen
Bezogen auf den Inzuchtkoeffizienten (F) könnte man die Heterozygotie (H0) wie folgt abschätzen:
H0 ~=(1−F)*He1
Höhere Heterozygotie bedeutet eine größere genetische Vielfalt und damit wahrscheinlich eine größere Anpassungsfähigkeit an Umweltveränderungen.
Kennt man nur die mittlere Anzahl der Allele pro Genort, so kann man daraus unter der vereinfachenden Annahme, dass alle Allele gleich häufig in der Population vorkommen, also
pi := 1/#(A)
gilt, He wie folgt abschätzen:
He ~= 1 - ∑i=1..#(A) ( (1/#(A) )²)
He ~= 1 - #(A)* (1/#(A) )²
He ~= 1 - #(A)/#(A)²
He ~= 1 -1/#(A)
'Es spielt keine Rolle, wie schön deine Theorie ist. Es spielt keine Rolle, wie klug du bist. Passt sie nicht zu den experimentellen Ergebnissen/Beobachtungen, dann ist sie falsch!'. {nach Richard Feynman, Nobelpreis für Physik 1965}
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