Quelle: Pers. Beobachtung bzw. Erfahrung

Beobachtung im Aquarium

Aquarium Bestand/623
Zeit: 14:11h
Ph: 6.8-7.2
KH: 6°
GH: 10°d
WT: 23°C

Aufteilung
In zwei Abteile aufgeteiltes Aquarium: links A-Abteil, rechts B-Abteil
Gesamtoberfläche: 100cm * 50cm
Ganz links: Filterschwamm
Mitte: Abteiltrennwand aus Filterschwamm oben an der Frontschweibe mit dem einzigen schmalen Durchgang.
Besatz: 2.2 Macropodus ocellatus,das Pärchen aus den zwei größeren Tieren ist das A-Abteil-Pärchen, die zwei kleinere Tiere sind das B-Abteil-Pärchen.
Die Tiere sind alle über Körperform oder Grundfärbung gut individuell unterscheidbar. So unterscheidet sich das A-Weibchen in Nichtimponierfärbung von B-Weibchen deutlich durch viele sommersprossenartig über den Körper verteilten rußig dunklen unregelmäßigen Flecken.
Der Boden ist flächendeckend dicht mit einer 25cm-30cm hohen Krautdecke bewachsen. Dorthin ziehen sich die Weibchen meist vor den Männchen zurück.





Seit wenigstens 30 Minuten ist das A-Pärchen mit dem Ablaichen beschäftigt.
Als Ablaichplatz hat das A-Männchen den Platz rechts neben dem zweiten hinteren Moospolster (A-Abteil/linkes Abtail) ausgesucht.
Dieses Polster befindet sich ungefähr in der Mitte der Aquarienoberflächentiefe also so ca. 25cm von der Frontscheibe weg.
Der Platz ist gut einsehbar, das Paar stört sich an meiner Anwesenheit nicht ein bisschen. Nur wenn ich mit dem Fotoapparat herankomme, werden sie unruhig und ziehen sich nach hinten links hinter das Moospolster zurück.
Daher habe ich mich darauf beschränkt, einen einzigen eierabgebenden Laichvorgang zu filmen.

Alles läuft vollkommen entspannt und gemächlich, absolut agressionsfrei ab. Beide Tiere halten sich kontinuierlich auch in zwischen den Laichvorgängen immer in 10cm bis 15cm Nähe zueinander auf.

Das Männchen trägt entspannte Dunkelfärbung.
Das Weibchen trägt kontinuierlich hell kremige Laichfärbung nur unterbrochen durch die rußigen unregelmäßig verteilten "Sommersprossflecken" diese Weibchens.

Verhaltenselemente die mir auffallen:

  • Weibchen hält außerhalb der Schaukel/Wedelphasen die Schwanzflosse wir überkreuzte Finger: Die unteren Strahlen soweit nach oben gerichtet und die oberen soweit nach unten, dass sie sich tatsächlich überkreuzen.
  • Unpaare Flossen werden von beiden die meiste Zeit über nicht explizit gespreizt gezeigt
  • Spreizen der Flossen selten und dann immer zusammen mit dem "freundlichen" Körper/Schwanzwedeln in Kopfhoch-Schwanztieferhaltung
  • 2 mal Spreizte in der Zeit das Weibchen die Kiemendeckel dem Männchen gegenüber ab, wobei aber beide nicht wirkten, als interpretierten sie dies in aggressivem Kontext.
  • Häufiger wird in den Laichpausen sich begrüßt durch Körper-Schwanzwedeln. Dabei sind bei dem Weibchen alle unpaaren Flossen mehr oder weniger entspannt angelegt, bei dem Männchen die Schwanzflosse meisten leicht gefaltet und die anderen unpaaren entspannt aufgestellt.

    Der Ort des Ablaichens ist neg und recht genau definiert:

    Die Eiabgabe erfolgt immer so, dass die aufsteigenden Eier genau unterhalb eines ca. 2cm breiten Valisnerienblattes landen.
    Da Valisnerienblätter schmal starr und leicht schräg fluten, driften sie aber immer mit der Zeit langsam zum Rand an die Wasseroberfläche.
    Alle Eier werden gesammelt und dann an den Platz dieses Blattes, wo sie sich alle nach dem Driften sammeln ausgespuckt.

    Der relativ stereotype Laichvorgang bei Eiabgabe:

    1. Männchen ist mit irgendetwas beschäftigt. In der Regel mit Eiersammeln und an den ~2cm durchmessenden definierten Platz wieder abzugeben
    2. Weibchen trifft den Entschluss, zum nächsten Laichvorgang. Schwimmt dazu auf das Männchen ruhig zu, oft mit leichtem Wedeln verbunden, öffnet das Maul und stößt/klopft das Männchen mit geöffnetem Maul - meist Unterseite des Maules - leicht an. Ziel scheint dabei die Flanke des Männchens. Ist diese aber nicht erreichbar, so wird auch am Rücken oder Schwanz angeklopft bis das Männchen sich so platziert/dreht, dass die Flanke erreichbar ist.
    3. Männchen unterbricht daraufhin seine bisherige Tätigkeit und gibt der schiebenden Bewegung des Weibchens nach.
    4. Männchen bildet ein leichtes U um das Weibchen
    5. Weibchen schiebt weiter
    6. Männchen bildet ein festeres U und beginnt mit zittrigen Schwanzflossenbewegungen sich zusammen mit dem Weibchen so zu drehen, dass das Weibchen in Rückenlage gerät.
    7. Diese Stellung wird von dem Männchen ca. 1s durch zittrige Schwanzflossenbewegungen stabilisiert
    8. Weibchen stößt eine Satz milchig trüber Eier aus, die durch das abgegebene Sperma des Männchens hindurch nach oben treiben.
    9. Beide verharren in vorheriger Lage, befinden sich in einem "schläfrig" abwesenden Zustand
    10. ca 1s später löst sich das Weibchen aus dem U aktiv nach unten heraus und verharrt dort wieder in aufrechter Lage aber wieder schläfrig passiv.
    11. ~3 weitere Sekunden später erwacht das Weibchen aus der passiven Haltung (Es ist immer das Weichen, welches zuerst erwacht)
    12. kurz darauf bis ~1s später erwacht das Männchen.
    13. Nach dem Erwachen verhalten sich beide recht gleichberechtigt in den dann durchgeführten Tätigkeiten, nämlich dem Einsammeln in tieferen Zonen festhängender oder wegdriftender Eier.
      Unterschiede:

      Die Fertigkeit; das Männchen ist geschickter, das Weibchen weniger vor allem bei der Abgabe gesammelter Eier aus dem Maul. Das Weibchen scheint dabei doch rechte Probleme zu haben, es wirkt etwas mühsam "Kauend" aber letztlich doch auch immer erfolgreich.

      Die Motivation: Des Eisammelns ist beim Männchen ganz klar im Vordergrund, während beim Weibchen es wie nebensächlich wirkt.
      Letztlich beschäftigen sich aber immer beide mit dem Zusammensammeln, wobei das Weibchen sich zum Sammeln weiter vom Laichzentrum entfernt als das Männchen. Verschwindet dabei das Weibchen aus dem Blickfeld des Männchens - z.B. hinter dem Moospolster -, so zeigen beide, sobald der Sichtkontakt wieder hergestellt wird, wie zur gegenseitigen Begrüßung entspanntes und relativ nachlässiges Körper/Schwanzwedeln bis sie sich kurz berührt haben.

    Dieser Vorgang ist aber nur so im stereotypen Ablauf, wenn er bis zur Eiabgabe führte.
    Zwischendurch gibt es häufige, leichte Körperkontakte, bei denen sie einfach dicht aneinander vorbeistreifen. Beide scheinen dabei nicht das Ziel des Einleitens einer Eiabgabe zu haben, sondern sich einfach berühren zu wollen. Oft ist dieses auch verbunden mit leichten Kopf/Schwanzwedeleien. Die Absicht einer Laichabgabe war dem Weibchen bei der Annäherung immer exakt voraussagbar anzusehen. Die streifenden Berührungen sind von einer klar anderen Art.

    Auch kommt es häufig zu tatsächlichen Laichvorgangseinleitungen, die aber an beliebiger Stelle des obigen Ablaufes abbrechen können.
    Hierbei ist nach meiner Beobachtung nie! eine "Nicht gelungene Umklammerung" die Ursache - ich konnte auch mehrmals die Laichabgabe sehen bei einer wirklich nachlässigen Umklammerung, wo ich schon dachte, dass das Weibchen gleich den Kontakt ganz verliert und nach unten rausrutsch. Einmal war sie gar so locker, dass das Weibchen vom Männchen mit dem "Kopf" und der Schwanzwurzel nur noch so grade am Bauch gehalten wurde. Trotzdem kam es problemlos zur Abgabe von Eiern, die gemütlich bis zum Männchen hoch und weiter "rieselten".
    Nein,
    Ursache der Unterbrechung war immer das Männchen selbst und zwar nicht weil etwas nicht gelungen war in diesem Vorgang, sondern ganz offensichtlich aus der


    unterschiedlichen Motivlage beider Laichpartner:

    Das Hauptmotiv des Männchens und sein Hauptaugenmerk scheint die ganze Zeit über das Sammeln und Sortieren der Eier zu sein. Gelaicht wird immer wie eine eigentliche Ablenkung, der man halt wegen der Nachdrücklichkeit des Weibchens nachgibt.

  • Das Hauptmotiv des Weibchens ist durchgehend die Einleitung einer erfolgreichen Laichabgabe, während das in den Pausen betriebene Eiersammeln nachlässig abgelenkt als Nebensächlichkeit betrieben wird.

    Entsprechend war immer! Ursache eines abgebrochenen Laichvorganges das Männchen.
    Man konnte so richtig beobachten, wie es während der Antwortreaktionen auf die Laichaufforderungen und Handlungen des Weibchens weiterhin die Gegend nach Eiern mit den Augen inspizierte und schien ihm eines in der Nähe unpassend, dann löste es sich schlicht aus den Laichhandlungen, holte das Ei und platzierte es wie es sich gehört. Manchmal gar konnte ich schon voraussagen, dass ein eingeleiteter Vorgang vom Männchen wieder agebrochen würde, weil ich wusste, dass es noch Eier im Maul hatte. In dem Fall war es sicher, dass es irgendwann, manchmal selbst dann noch, wenn sie sich in der Umklammerung schon gedreht hatten, einfach abbrach und die Eier erstmal deponierte.

    Also:

  • Das Männchen betreibt scheintbar in seiner Motivlage das Laichen als Nebensache angeleitet vom Weibchen und lässt sich schnell und "gerne" von zu sammelnden Eiern ablenken.
  • Das Weibchen betreibt das Einsammeln der Eier eher "gelangweilt" als Nebensache und ist schnell wieder bei den Versuchen, das Männchen vom Eiersortieren weg zum Ablaichen zu drängen.

    Schaumnestbildung:

    Keine Anstalten des Männchens irgendein Schaumnest zu erzeugen.
    Es wird zwar immer mal wieder in tiefen Zügen Luft aufgenommen, diese wird aber zum Großteil dann einfach nach hinten über die Kiemen als zwei große Blubber abgegeben und nur ganz wenig in vereinzelten Bläschen unkonzentriert in der Nähe der Eisammlung entlassen. Sie halten nicht lange.
    Verglichen mit den Macropodus opercularis letztes Jahr im Teich, wo das Männchen stundenlang und ununterbrochen beschäftigt war, 10cm weg vom Nest Luft zu holen, zurück zum Nest abgeben und sofort wieder zurück Luft holen usw. unermüdlich und bewundernswert ausdauernd und schnell wirkt das, was bei diesem M.ocellatus-Männchen von dieser Tätigkeit übrig ist, wie eine ferne Erinnerung, die ab und an eingestreut wird aber ohne wirkliche Funktion.

    Entsprechend ist es in dem Nestbereich auch recht gemütlich zugegangen. Keine Hektik des Männchens, kein permanentes Pflegen von Schaum und auch kein andauerndes Pflegen der Eier. Alles geht recht beschaulich zu.
    Jetzt um 15:22h ist das Ablaichen beendet!

    Wie wurde es beendet?:

  • Das Weibchen hatte offensichtlich keine Lust mehr, Färbung war immer noch krem. Aber es hörte regelrecht spontan auf sich für das Eisammeln zu interessieren und interessierte sich auch nicht mehr für Berührungen mit dem Männchen. Es entfernte sich einfach, schaute dem Männchen noch kurz zu und zog sich dann nach unten in die Pflanzendickichte zurück.

    Das Männchen schien davon gar nichts mitzubekommen und sortierte seine Eier weiter, es schaute einmal kurz herüber, als das Weibchen nach unten verschwand und sortierte weiter.
    Jetzt, da ich in diesen Satz angekommen bin, kam das Weibchen links von unten wieder aus den Pflanzen:
    Umgefärbt dunkel versuchte es hoch ins Moos zu ziehen. Das Männchen sah es, spreizte alle Flossen unternahm sonst aber nichts. Das Weibchen drehte wieder um nach unten. Alle weiteren Versuche wieder aus den Büschen zu kommen wurden vom Männchen in gleicher Weise durch kurzes spreizendes Innehalten vereitelt. Sonst geht'S weiter gemütlich am Nest zu. Keine Hektik.
    Das Mäncnhen ist deutlich nicht überfordert mit notwendiger Pflegeaktivität.
    Eher ruhig schaut es, ob noch irgendwo Eier an falschem Platz sind und sammelt sie gemütlich ein.
    Mit Schaumblasen beschäftigt es sich eigentlich gar nicht, schon eher versehentlich Wink.

    Die Eisammlung:

    Das Männchen kümmert sich um die Eisammlung selbst nicht. Es sucht gemütlich in der Umgebung nach falsch platzierten Eiern und bringt sie dorthin. Mehr nicht.
    Die Eisammlung selbst treibt einlagig an der Wasseroberfläche von allen Seiten durch flutenden Pflanzen auf ca. 2cm Kreisdruchmesser zusammengehalten. Wieder nicht mehr.
    Ich sehe keine Aktivitäten des Männchens, sich mit den korrekt platzierten Eiern zu beschäftigen. Entsprechend werden daraus bisher auch keine Klumpen aktiv durch das Männchen gebildet. Sollten sie in dieser Phase verklumpen, so müssten die Eier das schon selbst bewerkstelligen. Da sie aber ganz klar nicht eigenständig aneinander haften, liegt es an der Wasserchemie (Werte siehe oben) oder es muss eben aktiv durch das Männchen bewerkstelligt werden, was bisher nicht passiert! oder sie sollen gar nicht verklumpt sein. Also bisher (15:50h) hat das Männchen ein faules entspanntes Dasein gemessen an eine mit echtem funktionstüchtigen Schaumnest: Es erneuert keine Blasen, es beschäftigt sich so gut wie gar nicht mit der Eisammlung. Es schaut sich die Gegend an - evtl. ob da jemand zu vertreiben sei. Zwischendurch sucht es gemütlich mal wieder Eier, die es noch nicht gefunden hatte oder die möglicherweise wieder verdriftet sind. Es findet jedenfalls dann meist welche... Aber alles ist ruhig, keine anstrengende Tätigkeit, die es hat. Aus meinen Sehgewohnheiten richtiger Schaumnestbauer wie Betta oder auch M.oercularis wäre ich jetzt zum Aquarium kommend nie darauf gekommen, dass das Männchen dort ein Nest betreibt! Alles wirkt viel zu beiläufig und mit gemütlichen Pausen zwischendurch und wenn ich mich zu interessiert nähere schläft sowieso alles an Tätigkeit ein,was auf ein Nest hindeuten könnte.

    Vergleich mit dem Verhalten vorgestern als überall die gequollenen Eier in kleinen Grüppchen verteilt waren:

    Da war richtig hektische Arbeit des Männchens. Ein ununterbrochenes Aufnehmen Durchkauen und Neudeponieren der Eier. Mit dem alten naiven Blick hätte ich gedacht, da war die Haupttätigkeit der Nestbetreuung.
    Jetzt weiß ich:
    Die Haupttätigkeit der Nestbetreuung scheint ein vollkommen ruhiges, wenig arbeitsaufwendiges Geschehen zu sein. Die Hektik vor zwei Tagen muss an dem Reifegrad der Eier gelegen haben. Möglicherweise stellt das andauende Aufnehmen und sichtliche Durchkauen der gequollenen Eier eine Hilfe für den Schlupf der Brut dar?!

    Jetzt, diese frischen Eier, werden auch wie erwartet schön sorgfältig zentral in einem Nest gehalten, wenn der Pflegeaufwandt gemessen an anderen Schaumnestbauern auch kaum nennenswert ist.

    M.ocellatus-Männchen scheinen deutlich weniger Arbeit mit der Nestpflege zu haben.
    Und während der ganzen Zeit schwimmen übrigens Jungocellati unterschiedlichen Alters immer mal wieder rum.
    ...
    So es passiert nichts mehr bemerkenswert Neues.
    Also beschließe ich diese Beobachtung jetzt und schau mal ob es in späteren Phasen dann zur Bildung von Eiklumpen kommt, schließlich bilde ich mir ein, auf den Bildern letztlich einen identifiziert zu haben. Da jetzt kein Klumpen gebildet wird, hängt dies evtl. an einer bestimmten noch zu erreichenden Phase?! Mal sehen.

    Ein spannender Nachtrag:
    Gerade sehe ich das Männchen dabei, dass es eine kleine Schnecke entdeckt, sich s-förmig spannt zubeißt, sie wegschüttelt und weiter gleich noch eine zweite wegschüttelt! Könnte es sein, dass es diese zum Schutz der Brut entfernt hat?

    Weiteres:
    Von oben auf die Wasseroberfläche betrachtet sollte der Nestbereich dieses M.ocellatus-Männchens um ein vielfaches unauffälliger sein als der eines M.operularis. Im Teich konnte ich den Nestbereich eines M.opercularis immer schnell finden. Das andauernde Durchbrechen der Wasseroberfläche zum nestbetreuenden Luftschöpfen war immer auffällig. Hier passiert sowas so gut wie gar nicht. Wenn das Männchen mal die Wasseroberfläche bewegt, dann immer entfernt vom Nest, weil es dort ein Ei aufsammelt. Am Nest selbst gibt es die Eier immer in ~5cm Tiefe ab und ignoriert die Eier im Nest ansonsten vollkommen!

    Einschichtige Eilage im Nest ohne Klumpung oder Schaumblasen. Zusammegehanlten nur durch dei begrenzenden Pflanzen
    Einige einzelne Eier etwas weiter vorne. Sie wedren noch gesammelt und weiter hinten ins Nest transportiert
    Einer der jetzt schon älteren Jungfische
    Einer der ganz jungen
    Der Papa nach dem Ende des Laichens "sagt" grade dem schon lange wieder umgefärbten Weibchen, es solle wieder nach unten in die Pflanzen
    Männchen unter dem Nest auf der Suche nach entfernten Eiern.
  • Kommentare

    20:00h Am Abend

    Quelle: Eigene Beobachtung bzw. Erfahrung
    Nach wie vor hektiklose Pflege.
    Die Eiersammlung im "Nest" ist bisher kein einziges Mal angerührt worden!
    Er greift nie in diese Eier hinein, um sie umzuplazieren oder ähnliches.
    Er sammelt nur hektiklos in der Umgebung Eier ein und platziert sie zurück ins Nest.
    Dem gleichen Prozess unterzieht er auch die gestrigen ganz Jungen, die sich zwar nicht freiwillig fangen lassen aber trotzdem gesammelt und wie die Eier 5cm unterhalb des Nestes entlassen. Er scheint momentan nicht's zu unterscheiden. Alles wird wie Eier behandelt die ins Nest müssen. In dieser Phase differenziert er also nichts.

    Zwischendurch kam das Weibchen mal hochgeschlichen, fing sich einen Jungfisch, brachte ihn Richtung Nest und entließ ihn wieder, als das Männchen klar "sprach" "Verzieh' dich!".




    Wissenschaft ist der Glaube an die Unwissenheit des 'Wissenschaftlichen Konsenses'. {frei nach Richard Feynman}