Quelle: Pers. Beobachtung bzw. Erfahrung

Beobachtung im Teich

Sonnig, strahlendes Sonnenwetter
TW: 16°C -19°C
OW: 16°C - 26°C
Siehe Teichprotokoll

Fangsprung bzw. Nahrungssprung

Im Teich 1 im Wasserpestgewirr Richtung Wiese springt aus der Wasserpest etwas größeres senkrecht aus dem Wasser und ist dann wieder dauerhaft unsichtbar.
Die größten Tiere im Teich - abgesehen von nicht springenden Molchen - sind:

  • die Frösche: Teichfrosch, Grasfrosch
  • die Stichlinge
  • die Rundschwanzmakropoden
    Frösche tauchen nach einem Sprung nicht dauerhaft ab.
    Stichlinge treiben sich außer zum Laichen/Nestbau nicht wirklich gerne in dich verkrauteten Bereichen rum. Sie bevorzugen sich in dessen Nähe aber im frei schwimmbaren Wasser aufzuhalten. Und außerdem kann ich mir einen Stichling nicht nach Nahrung in der Luft springend vorstellen.
    Bleiben also die Macropodus ocellatus.
    Ich gehe also davon aus, dass ich da einen Rundschwanzmakropoden gesehen habe, wie er versucht hat, durch einen Sprung ein fliegendes Insekt zu fangen. Die Sprunghöhe dürfte so geschätzt durchaus die Totallänge eines adulen Ocellatus wenigsten betragen haben.

    Am Topf beiderseitige Wedelbalz

    Ein Kupferklan-Pärchen, beide sehr dunkel gefärbt (Dunkelrotbraun oder so), sind immer wieder mit Balz beschäftigt. Mal fängt das Weibchen an, mal das Männchen. Beide bewegen sich fast ununterbrochen mit gesenkter Schwanzflosse in wedelnden Bewegungen und gespreizten Flossen. Ab und an spreizt das Männchen schonmal die Kiemendeckel ab alles bleibt aber freundliches miteinander Wedeln.
    Nach einigem wedelnden Umkreisen oder hin und her Wenden geht es dann immer wider über in ein gegenseitiges Nachschwimmen. Auch hierbei könne beide die Vorschwimmrolle übernehmen.
    Es sieht wie folgt aus:
    Aus dem sich gegenseitig wedelnden Anbalzen heraus wendet sich einer von beiden weg und schwimmt mit deutlich tiefhängender Schwanzflosse demonstrativ wedelnd geradlinig vom "Balzort" weg, worauf der jeweils andere sofort in gleicher Manier, d.h. mit runterhängender Schwanzflosse wedelnd hinterherschwimmt. Wie gesagt, sowohl Männchen wie Weibchen kann dabe die Führungsrolle übernehmen. Oft führt der Partner in der aktuellen Führungsrolle dabei den anderen in den Blumentopf oder aber hinter dem Blumentopf unte ein Schwimmendes Stück Rinde, welches dicht mit Moos bewachsen ist. Einmal, das Männchen hatte gerade die Führungsrolle, ging diese Mitnimmspaziergang einmal komplett um den Bluementopf herum, um dann von der anderes Seite in diesen hineinzuführen. Dabei ging's an der Rückseite des Topfes über diesen drüber und zwar da, wo das Wasser am flachsten ist: Das Männchen voran schiebt sich auf der Seite liegend über diesen Topf immer schön die Wedelgestik beibehaltend und das Weibchen folgt brav, den gleichen Umstand betreibend auf der Seite liegend hinüber.
    Diese Mithol-Wedelspaziergänge enden aber nicht immer an einer Stelle, von der man denken Würde, sie sei Nestgeignet. Genausoft geht's auch einfach gut einen Meter irgendwohin bevor es im Nichts endet.
    Einmal ging die Balz unter einem Seerosenblatt in Aggression über: Nach kurzer Balzsequenz durch das Männchen - das Weibchen stand unter dem Seerosenblatt für mich nicht sichtbar - schoss das Männchen plötzlich auf das Weibchen los und jagte es in den Schilfgürtel. Dann war aber sogleich auch wieder Frieden.
    Auch bei diesen Balzaktivitäten waren unter Seerosenblättern in der Nähe Halbwüchsige zugegen, ohne dass sich das Männchen daran störte.





  • Und denn, man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von Einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum oben auf, und es ist ihm wohl und behaglich, im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist. -Oft lehrt man auch Wahrheit und Irrtum zugleich und hält sich an letzteren. {Johann Wolfgang von Goethe}