Quelle: Pers. Beobachtung bzw. Erfahrung





Beobachtung im Teich

NebeligSonnig, strahlendes Sonnenwetter
TW: 7°C - 7°C
OW: 5°C - 9°C
Lu: 2°C - 8°C
Siehe Teichprotokoll






Bei den Rundschwanzmakropoden aus (Teich1/2)

Waren am Nachmittag die Kupferklaner zu beobachten, wie sie in Trupps von rund 5 Tieren aus dem Kanal von Teich 1 herüber in Teich 2 kamen und diesen durchstreiften.
Sie waren oberflächennah unterwegs.
Die Wassertemperaturen sind von morgens winterlich bis abends spätherbstlich. Eine kälte-induzierte Ruhephase wird bisher definitiv nicht eingelegt.

Die Rundschwanzmakropoden aus Korea (Macropodus ocellatus "Inch'on Chemulpo Seoul")

Auch bei den Koreanern im Teich sind alle Juvenilen weiterhin unterwegs. Die wenigen Adulten lassen sich sowieso nie blicken. Um bei den Koreanern im Teich Beobachtungen zu dem Verhalten der Adulten zu machen, müssen erst die diesjährigen Jungen den Adultbestand nächstes Jahr kräftig aufstocken. Nur so arbeitet die Wahrscheinlichkeit dafür, trotz der Scheuheit auch regelmäßig adulte beobachten zu können.

Die Juvenilen jedenfalls waren schon heute morgen bei 5°C Wassertemperatur normal aktiv unterwegs. Es zeigt sich aber auch bei den Koreanern wie schon vorher bei den Kupferklanern und Grauklanern, dass die Juvenilen deutlich größere Anstrengungen machen müssen, wenn sie in diesem kalten Wasser schwanzgetrieben zügiger schwimmen wollen: Großamplitudige Ausschläge. Nichts desto trotz scheint es aber keiune besondere Herausforderung zu sein, denn sie sind immer wiedre mal dabei zu sehen, dass sie eben doch die aufwendige schwanzgetriebene Fortbewegungsweise wählen, wenn sie größeren Strecken zurückliegen wollen bis sie wieder nahrungssuchend herumschlendern.

Die Juvenilen der Koreaner zeigen bisher also keine andere Reaktionsweise auf kaltes Wasser (heute 5°C) als die aus den Linien der Kupfer- und Grauklaner. Sei kommen nicht besser und nicht schlechter mit kaltem Wasser zurecht.




Und denn, man muß das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von Einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum oben auf, und es ist ihm wohl und behaglich, im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist. -Oft lehrt man auch Wahrheit und Irrtum zugleich und hält sich an letzteren. {Johann Wolfgang von Goethe}