Quelle: Pers. Beobachtung bzw. Erfahrung

Beobachtung im Teich

WolkenlückenLeicht bewölkt
TW: 12°C - 14°C
OW: 13°C - 17°C
Siehe Teichprotokoll

Die Rundschanzmakropoden (Macropodus ocellatus) aus Guangzhou

Die Guangzhou-Tiere in ihrem Teich 3 (Bestand/1306) zeigen wieder, dass sie wirklich nicht scheu sind. Selbst wenn ein relativ unruhiges Kind an den Teich geht, um sie zu beobachten, kommen sie hervor, solange die Bewegungen halbwegs ruhig bleiben!

Eines der Männchen setzt unter einem treibenden Falllaubblatt ein barschiges Ganzkörperstreifenmuster auf und balzt ein Weibchen an. Dieses antwortet positiv durch leichtes Schaukeln und zurück balzen und setzt spontan auch Ganzkörperbarschstreifen auf.
Nach ein wenig gegenseitiges Anwedeln, verlassen sie die Blattdeckung, wechseln wieder spontan in die Entspanntgrundfarbe und schwimmen in der Restgruppe umher: Erstes gesichtetes Anzeichen für Balzstimmung dieses Jahr!

Eines der Guangzhou-Männchen ist ja dem Bestand/1326 hinzugesetzt worden.
Diese gab heute einen guten Vergleich mit den Kupferklanern her:
Ein Kind sitzt am Teich 2, in dem Kupfer- und Grauklan leben sowie sowie dieses Guangzhou-Männchen.
Das Kind hält isch erstaunlich ruhig und schon bald

  • kommt das Guangzhou-Männchen hervor und sucht frei schwimmend nach Nahrung.
  • und auch ein Kupferklaner (Bestand/633) kommt bald aus der Krautecke ins freie Wasser. Kaum aber, dass er sich soweit angenähert hat, dass er das absolut ruhig sitzende Kind sieht, vor dem der Guangzhou ruhig rumschwimmt, stutzt es und saust plötzlich weg nach hinten zwischen Steinhöhlen und Krautungen und ward nimmer gesehen. Keine merkliche Bewegung war nötig, nur die sichtbare Gegenwart

    Teich 2

    Das große Kupermännchen, das vorgestern Geschmack an Kaulquappen gefunden hatte, lässt sich heute Abend wieder einige Kaulquappen schmecken. Etwas früher in Teich 1 verspeist ein größerer Wasserfrosch einen etwas kleinere Braunfrosch.

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  • 'Es ist nicht das Ziel der Wissenschaften, der unendlichen Weisheit eine Tür zu öffnen, sondern eine Grenze zu setzen dem unendlichen Irrtum'. {BRECHT}