Quelle: Pers. Beobachtung bzw. Erfahrung

Die Channa aff. gachua "Assam" (Froschschlangenkopf)

Heute Abend warern alle 4 im rechten Aq. versammelt. Alle Flossen und auch sonst unversehrt. Es gab also während des Tages keinen ernsthaften Zoff.
Ich sah auch nur friedliche Fische.
Anfangs war überhaupt keiner zu sehen, erst mit der zeit kam hin und wieder einer zwischen den Blättern hervor bzw. aus irgendeiner Höhle heraus.
Nach einiger Zeit dann wurde es langsam lebendiger und 3 der 4 waren immer irgendwo im Becken unterwegs, nämlich Dua, Mino und Mini.
Von Duo war lange Zeit überhaupt nichts zu sehen. Er steckte wie sich später zeigte irgendwo im hinteren Bereich in einer größeren Tonscherbenhöhle.
Als er endlich sichtbar wurde, war er auf dem Weg zum Luftholen, blieb dann an der Oberfläche zwischen den Pflanzen erstmal liegen udn bewegte sich erst wieder, als Mino von links vorne in seine Richtung schwamm. darauhhin drehte er von seinem Lager um, schwamm Mino langsam entgegen udn dicht an ihm vorbei. Er blähte ein wenig die Kehle und beide klopften sich seitenverkehrt nebeneinander stehend mit den Mäulern leicht seitwärts erst am Kopf, dann mit dem vortschreitenden vorbeigleiten an den Seiten und zogen ihrer Wege.
Duo verschwand dann kurz darauf wieder hinten irgendwo am Boden in einer Höhle und kam wieder lange nicht mehr zum Vorschein.

Die anderen 3 waren inzwisxchen relativ lebendig und zogen rege durch das Becken und an den Scheiben entlang. Sie schienen immer lebendiger aktiver zu werden. Einmal als sich Mini und Mino begegneten Blähte Mino die Kehle und öffnete das Maul. Kurz bevor er Mini am Kopf mit dem Maul berührte schloss er es wieder und schob dann Mini mit geschlossenem Maul an ihrem Kopf ein Stückchen beiseite. Mini reagierte darauf mit eiligem Wegschwimmen und blieb von da an ziemlich nervös.
Irgendwann dann schwamm der nervöse Mini zum Rohreingang und wechselte in das mittlere Aq. Dort war er dann alleine udn legte nahezu unvermittelt alle Nervosität wieder ab und durchstreifte dort die Blätter und Höhlen.

Dua und Mino waren erstmal weiterhin im rechten Becken rege unterwegs bis dann Dua irgendwann ganz gezielt auch auf den Rohreingang zuhielt und nach oben hineinschwamm. Als Mino sah, dass sie hinein schwamm kam er sofort von der rechten Aq.-Seite hinterher, so dass sie dann kurz hintereinander hineinschwammen und auf der anderen Seite gleichzeitig hinausschauend verharrten bis sie dann beide ins mittlere Becken zu Mini glitten. Duo war zu dieser Zeit im rechten Becken auch wieder zum Vorschein gekommen. Folgte den zweien aber nicht, sondern blieb oben in den Wasserpflanzen sitzen. Kurz nachdem die beiden dann verschwunden waren glitt er wieder nach unten in die Höhle und ward nicht mehr gesehen. Er war ab jetzt alleine im rechten Becken.

Im mittleren Becken durchstreiften Dua, Mino und Mina alles vollkommen entspannt für den Rest der Beobachtung.




Wissenschaft ist der Glaube an die Unwissenheit der Experten. {Richard Feynman}