Der gelbstirnige neuseeländische Plattschweifsittich

TitelDer gelbstirnige neuseeländische Plattschweifsittich
MedientypMagazine Article
Jahr der Veröffentlichung1882
MagazinDie Gefiederte Welt
Volume41
Andere NummernS. 450
Zusammenfassung

Springsittiche wurden zu dieser Zeit fast immer gleichzeitg mit Ziegensittichen eingeführt.
Beschreibt das Aussehen detaillirt, unter anderem "Schwingen unterseits schwärzlichgrau mit weißgelblicher Querbinde (welche jedoch manchmal fehlt)."
Die Beschreibung umfasst adulte Männchen, Weibchen und das Aussehen der juvenilen!
Ihre Heimat sei ganz Neuseeland bi zu den Aucklandinseln.
Die Tiere wurden in Flügen von 4 bis 5 Köpfen gesehen und im November und Dezember fände man die Bruten in flachen Baumhöhlen.
Dr. Haast beobachtete ihn vielfach im Wald und konnte ihn hoch bis in die Voralpen feststellen.
Kapitän Button sah ihn auf den großen und kleinen Barrier-Inseln.
Potts berichtet, dass sich bei dem großen Schneefall im Winter (Juli und August) 1876 eine bedauerliche Abnahme dieser Vögel ergeben habe.
In Haltung zeige sich der Springsittich noch lebhafter, behender und anmutiger als der Ziegensittich und er behellige niemals die Nester kleinerer mitbewohnender Vögel, wie das bei dem Ziegensittich üblich sei. Sie hielten sich in ihrer regen Tätigkeit von den kleineren Vögeln entfernt.
{Erich: Das deckt sich mit meinen Beobachtungen, dass Springsittiche außerhalb der Brutzeit selbst kleineren Vögeln bei streitigkeiten lieber ausweichen u d auch in der brutzeit nicht sehr durchsetzungsfähig selbst gegen kleinere Vögel sind.
}
Dieser Autor vergab auch den Namen "Springsittich" an diese Vögel, weil ihm eben das hurtige Springen auffiel.
Sie seien vorzugsweise in der Dämmerung richtig aktiv. Er hatte eine überraschungsbrut in einer am Boden stehen oben offenen Kiste. obwohl an der Decke extra ein Nistkasten hing. Das Weibchen hatte das Nest mit vielen Federn ausgestattet.

URLLokal: diegefiederteWet1882...pdf



Wer am Ruder ist, reißt selten das Steuer herum. {Gerhard Uhlenbruck}