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Quelle: Pers. Beobachtung bzw. Erfahrung

Beobachtung im Teich 2

Mittags:
L: -11°C, 7cm Eisdecke
Siehe: Teichprotokoll vom 19.12.09

Der Teich ist jetzt schon 7 Tage unter geschlossener Eisdecke.
Über der Tiefenzone am Lavendel haben sich bereits wieder - wie schon letztes Jahr im Teich 1 - umgekehrte Gaspyramiden ins Eis von unten her eingarbeitet.
Sie sind relativ groß und nur dort zu finden, wo auf dem Grund Wasserpest (argentinische) oder Valisneria gigantea wächst.

Dort wo ich von Ansammlungen alter Blätter oder von etwas stärkeren Bodenmulmlagen weiß, finden sich diese umgekehrten Gaspyramiden nicht. Auch im letzten Winter im Teich 1 waren sie nur dort im Eis zu finden, wo unterhalb am Boden Grünalgen oder Wasserpest lagen.

Daraus schließe ich, dass dieses Sauerstoffblasen sind und das Wasser unter dem Eis wahrscheinlich Sauerstoffgesätigt ist.
Grünalgen und Wasserpest am Boden in den Tiefenzonen sichern so den Teich gegen Sauerstoffmangel unter geschlossener Eisdecke ab.

Dieses Bild zeigt die sich hocharbeitenden Einschlüsse. Leider ist die Eisdecke durch Schneeeinschlüsse ziemlich diesig, so dass es nicht gut zu erkennen ist.

Zum Vergleich und um es optisch klarer zu machen eine Aufnahme vom Januar in klarem Eis.
Hier ist die umgekehrte Sauerstoff- tropfenpyramide deutlich zu erkennen:




'Je mehr Leute es sind, die eine Sache glauben, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Ansicht falsch ist. Menschen, die Recht haben, stehen meistens allein..'. {Sören Kierkegaard 1813-1855 Philosoph}