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Quelle: Pers. Beobachtung bzw. Erfahrung

Beobachtung im Teich

Morgens regen, nachmittags grau.
TW: 11°C - 12°C
OW: 10°C - 14°C
Siehe Teichprotokoll

Heute den Teichboden in Teich 2 Stichpropenartig von den aufwachsenden grünen Fadenalgen befreit.
Zweck:
Schauen ob ich Bergmolcheier finde, um sie zu Fotografieren und
gucken, was aus den unterwasserpflanzen wie Riesenvalisnerie und Wasserpest geworden ist, dei unter der dichten Fadenalgenlage schon länger nicht mehr zu sehen sind.

Bergmolcheier habe ich keine gefunden.
Beim stichprobenweisen Algenjäten/-essen Wink aber etwas anderes festgestellt:
Letztes jahr hatt ich nur an 2 ode r3 Stellen im Teich wenige Armleuchteralgen.
Dieses Jahr sind sie über den ganzen Teichboden verbreitete und stehe relativ dicht beisammen zwischen den Fadenalgenbodenaufwüchsen.
Die Armleuchteralgen wollen damit diesen Sommer wohl den teich dominieren. Hübsch.
Unter der dicken Lage der am Boden aufgewachsenen Fadenalgen regt es sich bei den Wasserpflanzen:
Die Riesenvalisnerie hat schon etliche hellgrünge 6cm lange neuen Blätter getrieben (Hellgrün, weil sie durch die LAgen vom Licht abgehalten wird, sonst wären sie draußen rötlich),
Die Wasserpest erwacht endlich auch aus ihrem Winterschlaf und bekommt frische grüne Triebe
(Das krause und schwimmende Laichkraut ist schon lange wieder aktiv)

Seerose bekommt auch immer mehr flutenden Blätter,
Teichrose beschränkt sich noch vollkommen auf große breite krause kräftig grüne Unterwasserblätter. Aber diese werden immer dichter.

Kurz:
Es findet aktuell ein Teichmoduswechsel statt:
Der Teich erwacht so richtig, er wechselt von dem Frühjahrs-Grünalgendominanzmodus in den sommerlichen Modus der dominierenden höheren Wasserpflanzen, die sich von unten her, anfänglich von den Algen geschürtzt, durch diese nach oben wachsen.

Muschelblumen habe ich inzwischen auch rausgebracht, so dass auch diese Schwimmpflanze bald anfangen dürfte größere Wasserbereiche abzuschatten und damit nutzbar als Laichrevier für die Rundschwanzmakropoden zu machen, die auf flutenden Pflanzenbereiche angewiesen sind.




Wo Menschen angebetet werden, ist es gut, sich zu entfernen. {Günther Weisenborn}