Quelle: Pers. Beobachtung bzw. Erfahrung

Beobachtung im Teich 2

Mittags:
Sonnig
T2: 2cm relativ klare Eisdecke
Siehe: Teichprotokoll vom 02.01.10
aber auch 4.1.09

Der Teich 2 ist mit relativ klarem Eis bedeckt und heute war es sonnig.
Resultat: Es sind Assimiliationsgasblasen ins Eis gewachsen, die sehr schön anzeigen, dass
1. die Valisneria gigantea tatsächlich noch lebt und
2. diese "Warmwasserpflanze" im Winter unter Eis deutlich mehr Sauerstoff produziert als die gleich daneben liegende Wasserpest!

Quelle: Fachpublikationen Solche Gasblasen unter der Eisdecke von im Winter assimilierenden Wasserpflanzen können als Atemreserven von unter dem Eis überwinternden Tieren wie Fröschen genutzt werden.
Rückenschwimmer - Jäger, keine Pflanzenfresser -, die auch unter Eis aktiv bleibend überwintern, fliegen sogar große Strecken auf der Suche nach bevorzugt pflanzenreichen Gewässern, um diesen Vorteil nutzen zu können.

Siehe dazu die Bilder:

In diesem Bild sieht man links kleine Gasbalsen im Eis und mitte bis rechts große Gasblasen.
Unten am Boden erkennt man - wenn man weiß was dort wächst - auf der linken Seite Wasserpest und unter den großen Blasen rötliche längliche Struktuten. Dass sind die rötlichen Sommerblätter der Valisneria und es zeigt eindeutig: Sie lebt in 4°C kaltem Wasser unter Eis und assimiliert bei Sonnenschein scheinbar um ein Vielfaches stärker als die Wasserpest!
Das finde ich schon spekrakulär!

Auf diesem Foto sieht man, dass auch am zweiten Standort der Valisneria - in der Schilfecke - genau über den Valisnerien sich gr0ße Gasblasen gebildet haben:

Am Schluss noch mal die Gasblasen von der linken Seite - Lavendelecke - in Großaufnahme:

Hier eine besonders attraktive Aufnahme einer solchen Sauerstoffblase vom letzten Jahr am [[4.1.09]]:




Wenn ein Drache steigen will, muss er gegen den Wind fliegen. {China}