Quelle: Pers. Beobachtung bzw. Erfahrung

Beobachtung im Teich

Wolkenlücken
TW: 15°C - 16°C
OW: 14°C - 16°C
Siehe Teichprotokoll

Heute bricht vereinzelt die Sonne durch

und prompt tauchen wieder adulte Rundschwanzmakropoden auf, und zwar das Topfmännchen.
Heute Morgen kommt es von links unten aus der Tiefe zwischen den Riesenvalisnerienund schwimmt schräg hoch zum Topf. Es sieht viel prächtiger dunkler mit leuchtenden Flssen aus als am 21.7.10 bevor es verschwunden war.
Das Männchen ist aber den ganzen Tag über der einzige Adulte MAcropodus ocellatus, welcher sichbar wird. Auch am Abend konnte ich ihn einmal sehen. Sonst nichts, auch keine halbwüchsigen.

Nur so 3mm-4mm große Rundschwanzmakropdenjungfische sind im Teich 2 im 2cm flachen Ufer zu sehen.

Wenn es auch nur ein einziger adulter st, der Auftaucht, so taucht er aber auch, während die Sonne durchbricht und obwohl das Wasser jetzt maximal 16°C warm ist, während es 20°Cwarm war, als sie verschwunden sind.

Es ist eindeutig klar:
Die Wassertemperatur hat so gut wie keinen ernsthaften Einfluss auf die Aktivität der M.ocellatus, dafür aber Sonnenstrahlen slebst wenn sie nur zeitweise durchbrechen, so reicht es doch wenigstens vereinzelte aus der Inaktivität heraus zu holen.

Damit gilt bisher:
Macropodus ocellatus
1. kennt inaktive Ruhephasen
2. die Ruhephasen können schnell/spontan begonnen werden
3. die Ruhephasen können schnell/spontan beendet werden
4. auch mitten im Sommer und warmem Wasser werden unter bestimmten Wetterbedingungen diese Ruhen eingelegt
5. diese Ruhephasen werden auch im Winter verwendet, um ungünstige Wetterverhältnisse zu überbrücken
6. Diese Ruhephasen scheinen eine Strategie der M.ocellatus zu sein allgemein - jahreszeitenunabhängig - ungünstige Witterungsverhältnisse zu überbrücken
7. Die verwendung der Ruhephasen während der Überwinterung scheint eher ein Nebeneffekt. Inwieweit sie tatsächlich notwendig sind zur Überwinterung ist nicht wirklich klar.

Da ich jetzt weiß, dass diese Ruhephasen temperaturunabhängig eher sonneneinstrahlungsabhängig sind, könnte ich mir wieder vorstellen, dass ich bei klarere Esibedeckung im Winter und sonnigem Wetter unter dem Eis möglicherweise nicht nur Stichlinge sondern auch M.ocellatus irgendwann aktiv finden werde.




Zwei Gläubige auf einem Kissen, da schläft der Teufel dazwischen. {}