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Quelle: Pers. Beobachtung bzw. Erfahrung

Beobachtung im Teich

Sonnig, strahlendes Sonnenwetter
TW: 10°C - 13°C
OW: 8°C - 15°C
Siehe Teichprotokoll

Am Morgen im Schatten im Kontrollgattter schwimmen die Macropodus ocellatus des Grauklans bei 10°C normal rum im restlichen Teich keiner zu entdecken => Sollten sie also aktiv sein wie im Gatter, dann im tiefen Wasser bzw. stark auf Deckung achtend.

Am Mittag bei Sonne die Grauklaner im Gatter bei 11°C nicht zu entdecken. Daraufhin genauer nachgeprüft:
- Unter einem Seerosenblatt befanden sich mehrere, die bei berühren des Seerosenblattes sofort nach unten wegschossen: Kein Schlafzustand!
- Am Boden an einem Stein gedrängt noch einen entdeckt: Er ließ sich mit dem Stock berühren ohne Reaktion: Aber auch kein Schlafzustand, sondern das typische Totstellen bei Gefahr. Auch die vom Seerosenblatt nach unten geschossenen ließen sich dann dort mit dem Stock verschieben ohne sich zu regen: Haltung gebogen leicht gekippt, eben auch die Totstellhaltung.
Also im Gatter war bei 10°C bei den adulten des Grauklanes kein Schlafzustand zu bestätigen.
SOmit sind wahrscheinlich die frei schwimmenden im Teich sowohl des Grauklans als auch des Kupferklans nicht in einem Schlafzustand sondern einfach in Bodennähe und sorgfältig auf Deckung achtend unterwegs.

Am frühen Nachmittag waren dann im Gatter die Grauklaner rege unterwegs umherwandernd. Außerhalb des Gatters kein Rundschwanzmakropode weit und breit zu sehen. Denkbar wäre natürlich noch, dass sie bestimmte Strukturen erwarten, um sich darin zum "Schlaf" zu verankern, so wie damals in den Algenwatten. Diese finden sie evtl. im Gatter nicht, weswegen sie dort rege bleiben?! Denke aber das es unwahrscheinlich ist.




Es spielt keine Rolle, wie schön deine Theorie ist. Es spielt keine Rolle, wie klug du bist. Passt sie nicht zu den experimentellen Ergebnissen/Beobachtungen, dann ist sie falsch!'. {nach Richard Feynman, Nobelpreis für Physik 1965}