Quelle: Pers. Beobachtung bzw. Erfahrung

Beobachtung im Teich

Sonnig, strahlendes Sonnenwetter
TW: 18°C - 17°C
OW: 17°C - 26°C
Siehe Teichprotokoll



Bei den Guangzhous

kann ich keine Jungfische mehr ausmachen. Fast glaub' ich schon zuletzt geträumt zu haben.

Im Teich 1/2 bei den Kupferklanern

ist heute Abend reges Revier-/Brut-Treiben.
Ein Kupferklanweibchen verteidigt eindeutig ein Brutrevier unmittelbar entlang den Steinhöhlen an der Wiesenseite des Teiches 2.
Allerdings hat sich etwas geändert: Männchen sind so gut wie nie zu sehen und alle Brutplätze die ich indirekt lokalisieren kann liegen nicht unter flutenden Pflanzenteilen/Blättern sondern alle innerhalb von steinigen Höhlen.
So ist unter dem weiten Seerosenblattfeld kein einiger Brutplatz auszumachen, dafür aber innerhalb des großen Blumentopfes.
Genauso innerhalb des Steinhöhlensystems an der Uferseite befindet sich ein Brutplatz, welcher bestimmt ein Gelege enthält, da sonst das Weibchen nicht verteidigen würde.
Was gleich geblieben ist, ist das Teichfroschweibchen, welches immer noch dort alles geschehen beobachtet. Einmal gab es eine leichte unvorsichtige Bewegung der Wasseroberfläche durch das verteidgende Weibchen, da war er sofort zur Stelle.
Das war aber die einzige Wasserbewegung. Es hat sich nämlcih auch geändert dass die Männchen, wenn sie denn mal aus den Höhlen heute nicht dabei zu beobachten waren, dass sie ihre Imponieraktionen direkt an der Wasseroberfläche ausführten, was ja unweigerlich zu Oberflächenbewegungen führt.

Fast wirkt es so, als hätten sie aus den Froschattacken gelernt und alle Brutplatze von den für Frösche leicht überwach- und erreichbaren Plätzen unter flutenden Blättern verlegt in die sicheren und massiven Steinhöhlen.

Hier patroulliert das Kupferklanweibchen immer entlang den Steinhöhlen und inspiziert dabei die mit Pfleilen markierten Höhleneingänge. Jeder fremde Rundschwanzmakropode der darin erwischt wird wird hinausgescheucht genauso wie sie vor dem Ufer jeden den sie erwischt radikal vertreibt. Sie ist sehr fleißig bei ihrer Arbeit. Das zugehörige Männchen verwendet allerdings nur den Eingang ganz links, welcher am weitesten entfernt von dem links ansitzenden Teichfrosch ist.
Rechts am Blumentopf ist eindeutig ein weiteres verteidigtes Brutrevier mit ungefähr dem eingezeichneten Umfang. Das zugehörige Männchen befindet sich fast immer innerhalb des Topfes und damit auch sicher vor den Fröschen.
Unten im Wasser das Pflanzengewirr sind übrigens Riesenvalisnerien
Hier nochmal das Topfrevier aus der Nähe
Hier der ansitzende Frosch etwas näher/schärfer
Das Weibchen mit eingezeichnetem Verteidigungsstreifpfad
Das Männchen der Steinhöhlen vor seinem Eingang
Und hier das selbe Männchen auf Streife vor dem ansitzenden Frosch. Das zeigt gut die Größenverhältnisse zwischen ansitzendem Teichfroschweibchen und adulten nicht kleinen Rundschwanzmakropoden



Wissenschaft ist der Glaube an die Unwissenheit der Experten. {Richard Feynman}