Channa sp. aff. gachua "Dwarf Assam"

Bestand seit (Halter ist der oben aus techn. Gr. als [Original-]Autor bezeichnete. Der genannte Halter ist nicht in jedem Fall auch Original-Autor des Bestandseintrags. In diesem Fall ist der Eintrag als Stellvertretereintrag markiert): 
16.01.2020
Anzahl: 
,13
Nachzuchtgeneration: 
0
Herkunft
Herkunftsart: 
Nachzucht
Herkunftshaltungsbedingungen: 

Überwinterungsherkunft bei
16° - 18°C.
Überwintereungsfütterung:
- Jungtiere 1/Woche
- Adulte 1/Monat

Haltungsbedingungen
Haltung: 
Aquarium
Überwinterung: 
Kühl: unter 18°C
Ernährung: 
Fütterung, vorwiegend Lebendfutter
Brutansatz: 
Gruppe: n.m
Selektion: 
./.
Die Tiere werden in gekoppelten Aquarien gehalten analog zur Haltung meiner C. von 2011. Aktuell: 2 gekoppelte Aquas á 80cm Länge, macht zusammen 1,6m Länge.
Bild: Von Fischen durchschwimmbare Aquarienkopplung
Von Fischen durchschwimmbare Aquarienkopplung
(c)Bild: Erich Willems
?
Auf Dauer werden sie bei ~<18°C überwintert. Jetzt zu Beginn die Jungtiere aber aus dem Überwnterungszustand des Herkunftsbestandes geholt in normaler Sommerhaltung: Die Becken sind beheizt auf derzeit ca 20°C bis 21°C am Tag. Die Haltung wird dauerhaft mit Tag-/Nachtrhythmus gehalten, indem die Heizung für die Nacht abgeschaltet wird. Das simuliert einen mehr natürlichen Temperaturverlauf. Fütterung weitestmöglich mit Lebendfutter wie es jeweils verfügbar ist. Friert es draußen nicht, bekommen sie Schnecken, Wasserasseln oder Egel aus den Makropoden-Teichen. Sind diese zugefroren, gibts Regenwürmer aus dem Kompost. Reißen alle Stricke, gibt es aus dem Laden lebende weiße Mückenlarven.

Kommentare

Ankunftsbilder am 16.1.2020

Die Größe der Tiere in der Gruppe liegt bei Median 4.5 cm SL: [4 cm SL, 6 cm SL]. Sie sind fit und quick-lebendig in der Transport eingetrudelt und mussten dann erstmal die Eingangs-Fotografie über sich ergehen lassen bis sie in ihr neues Aquarium kamen.
13 Halbwüchsige starten diesen Bestand
Das Transportwasser war 14°C. Entsprechend kamen sie in die Aquarien bei einer Wassertemperatur von 16°C. Am nächsten Tag wird dann der reguläre Betrieb aufgenommen, also mit dem Licht die Heizung aktiviert.
6cm SL
4.4cm SL
BrustflStr: 12; 4.3cm SL
KopfBr/KopfL: 65%; 5.1cl SL
4cm SL
4.5cm SL
5.3cm SL
4.5cm SL
4.4cm SL
5.3cm SL
4.5cm SL
4.8cm SL
4.8cm SL
Direkt nach dem Einsetzen in die Aquas. Ein Portrait, wirkt etwas grünlich im Gesicht Wink
Brustflossenstrahlen: 13, (etwas zersetzt)
Die Aquas sind noch nicht richtig bewachsen, haben aber auch noch Zeit, bis die Fischchen herangewachsen sind. Wie man sieht haben sie Lehmboden. Die aktuellen Bepflanzung besteht aus: Wasserlinsen, Armleuchteralgen und Riesenvallisnerie wie im Bild zu erkennen. Dann gibts noch Wasserpest, Krauses Laichkraut und Froschbiss. Zusätzlich schwimmen noch 'n paar Röhren drin rum als Verstecke in Wasseroberflächennähe.

Stand der Dinge

Die 2 Aquarien, die ich gekoppelt als Lebensraum für die Ch.gachuas verwendet habe, standen bis zum 16.1. seit einigen Jahren draußen. Winters - so auch bevor ich sie jetzt reingeholt hatte - wurde das Wasser bis auf 0.5.cm entfernt, damit sie nicht durch Einfrieren zerplatzen. Der Bodenbelag ist Lehm.
Bevölkert waren sie beim Reinholen mit vielen Plattwürmern, Schnecken: Tellerschnecken, Posthornschnecken, Spitzschlammschnecken, Wasserasseln, Tubifex und einem Egel.

Die gachuas haben sich zuerst über die Plattwürmer hergemacht, dann haben sie den Lehmboden vollständig von allen Tübifex befreit. Zwischendurch ist der Egel verschwunden und zuletzt -vor etwa 1 Woche - wurden dann mit den Schnecken aufgeräumt.
Aktuell sind die Becken klinisch rein von höherem Leben außer den Channas selbst Smile.

Ab jetzt sind sie auf meine Fütterung angewiesen. Da aber noch Winter ist, gibt der Garten derzeit nur Würmer aus dem Komposter her.

Hab noch etliche Siphon-Rohre in den Lehmboden gedrückt, damit auch genügend Höhlen für alle vorhanden sind, wenn mal einer Blickruhe vor den anderen haben will.

Der Wechsel zwischen den Aquarien durch das Verbindungsrohr (im Sinne Kommuniziender Röhren) ist für alle inzwischen zur gezielten Selbstverständlichkeit geworden.

Im Allgemeinen scheinen sie aber bisher ganz gerne in der Gruppe zu sein, da sie sich nicht unbedingt gleichmäßig verteilen.

Die Luftheberpumpe habe ich aber inzwischen durch eine starke Srörmungspumpe ersetzt, die in mit grobem Filterschaum eingefasst habe. Damit gibt es jetzt für die Tiere die freie Wahl zwischen einem relativ ruhigen Becken mit schwacher Wasserbewegung (das rechte Becken, wo die Pumpe drin ist) und einem stark durchströmten Becken, dem linken, in den die Pumpe das Wasser pumpt.

Die Froschbiss-Überwinterungsknospen sind inzwischen auch erwacht und aus dem Lehmboden hochgestiegen und treiben schon kräftig Blätter und Seitenarme an der Wasseroberfläche in beiden Becken. Wie sich inziwschen gezeigt hat befanden sich auch Hornkraut-Überwinterungsknospen im Boden, denn auch dieses ist inzwischen erwacht. Kurz, alles beginnt zu wachsen und bald dürften die Becken dicht sein.

Beobachtbare Verhaltenselemente

  • Agonistisches Verhalten1
    • Drohverhalten2
      • Mehrfaches symbolisches Schnappen:
        Das Maul wird ein klein wenig geöffnet und ruckartig wieder geschlossen. Dieses wird in kurzen Abständen mehrfach wiederholt. Die Bewegung ist wenig auffällig und dürfte ein ritualisiertes Androhen des Zubeißens sein. In der Regel bewirkt es bei dem Untergeordneten Adressaten, dass dieser sofort ein paar Zentimeter ausweicht, also quasi Platz macht. Das Verhaltenselement kann mit anderen kombiniert sein, die seine Bedeutung scheinbar variieren können. So scheint der Untergeordnete je nach Kombination mit anderen Elementen die Interpretation zwischen "Mach etwas Platz" und "Verschwinde panikartig auf mehrere Dezimeter" zu verstehen. Ich habe das Gefühl diese Unterscheidung dem Maulklappernden auch ansehen zu können, bin mir aber nicht sicher, welches oder welche Elemente den Unterschied ausmachen. Wie nicht anders zu erwarten, wissen dich Fische es aber offenbar sehr genau und ziemlich direkt. Die unterschiedliche Interpretation liegt nicht daran, dass es von unterschiedlichen Untergeordneten gezeigt wird auf Grund unterschiedlichen Unterordnungsgrades, sondern ein und derselbe Untergeordnete kann das Maulklappern einmal mit leichtem Platz machen und ein andermal mit blitzartiger Flucht interpretieren.
      • Kehle auswölben:
        ... Klare Drohfunktion ... soll wahrscheinlich den Kopf größer wirken lassen und darüber die größere körperliche Kraft behaupten... wird noch ausgeführt werden ..
  • 1. Als agonistisches Verhalten bezeichnet man alle Verhaltensweisen die bei innerartlicher Konkurrenz zwischen den Konkurrenten gezeigt werden, um die Konkurrenzsituation aufzulösen. Also sowohl dominierende wie sich unterwerfende Verhaltensweisen ritualisierter oder nicht. Die Konkurrenz bezieht sich letztlich immer auf den Zugang zu Ressourcen, von direkten Vermehrungs- über Nahrungs- bis zu Raumressourcen.
  • 2. Als Drohverhalten bezeichnet man mehr oder weniger ritualisierte Verhaltensweisen, die direkte aggressive Auseinandersetzung zwar androhen aber zum eigentlich Ziel das vermeiden eben dieser haben, da reale aggressive Auseinandersetzung immer besser vermeidbare Einbußen auf beiden Seiten bewirkt.
    {Die Ritualisierung kann soweit fortschreiten, dass es die Funktion des Drohens vollständig verlassen hat und auf reinen Kommunikationswert abstrahiert wurde, dem keinerlei aggressive Stimmung mehr beiwohnt und dessen historisch aggressiver Ursprung in den Bewegungsabläufen kaum bis gar nicht mehr unmitelbar erkennbar ist.}

Stand der Dinge

Sie haben sich inzwischen zahlenmäßig zwischen beiden Becken aufgeteilt, wobei die Individuen pro Becken nicht zu wechseln scheinen. Alle haben sich also scheinbar auf ein Becken festgelegt.
Eine Paarbildung ist für mich noch nicht erkennbar.
Aggressionen beschränken sich auf Drohgebärden und bei unklaren Drohsituationen. auch mal mit Jagden, die aber normalerweise nicht über mehr als ~30cm gehen. Einmal waren sich zwei nicht einig, wer Platz zu machen hatte, worauf das maulklappern explosionsartig in einer heftigen aber sehr kurzen echten Bissattacke mündeten. Ein Ausweichen des Unterlegenen um etwa 30cm beendete aber auch hier die Aggression sofort wieder.

Ab und an klumpen aber auch mehrerer am selben Platz zusammen.

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