Katharinasittiche

Bestand seit (Halter ist der oben genannte Originalautor): 
03.07.2016
Anzahl: 
1.1 +,7
Nachzuchtgeneration: 
1
Herkunft
Herkunftsart: 
Nachzucht
Herkunftshaltungsbedingungen: 

1m-Käfig und ein kleiner Flugraum von etwa 1m X 2m.

Haltungsbedingungen
Haltung: 
Freiluftgehege überdacht
Überwinterung: 
Freiland
Ernährung: 
Fütterung, vorwiegend Trockenfutter
Brutansatz: 
Gruppe: n.m
Selektion: 
./.

Nach Einsetzen in meine Voliere zeigte sich, dass die Flugfähigkeit der zwei Katharinasttiche miserable war.
Die Höhe konnte wegen mangelnder Kondition nicht mal über 6m Flugstrecke gehalten werden.
Manövrierfähigkeit so gut wie keine vorhanden.

Aussehen:
Wildfarben im Sitz.
Im Flug zeigen sich in den Schwanzfedern leider einige helle Flecken.


Außenvoliere mit Schutzhaus.

Das Schutzhaus mit 3m X 3m Grundfläche und knapp 3m Höhe.
Außenvolierenteil maximalen Flugstrecke von 16m,
maximale Tiefe 7m,
Höhe 2,50m gegen 4,50m.

Grünfutter haben sie durch die hineinwachsenden Sträucher und das Gras jederzeit nach freier Wahl und vielfältig, genauso Insekten vom Boden oder Sträuchern, falls ihnen danach sein sollte.
Holunder wächst z.B. in die Voliere hinein ist somit immer erreichbar.
Der gesamte Außenbereich ist auch innen mit Gras, Kräutern und Sträuchern frei zugänglich bewachsen, so dass sie frisch nachwachsendes Grünzeug in Mengen verfügbar haben und auch reichlich nutzen.

Insbesondere haben sie Raum für ihren Bewegungsdrang und um Vogel zu sein, der fliegt.

Sie haben somit jetzt eine Fläche von etwa 65 m² mit Klettermöglichkeiten, Bodenbewuchs, unterschiedlichen wachsende Sträuchern ganzjährig zur Verfügung und haben so offensichtlich auch wenig Langeweile.

Kommentare

17.7.2016

Die Flugfähigkeit hat sich bereits deutlich verbessert.
Die Flugkondition ist deutlich besser, die Manövrierfähigkeit entsteht langsam.
Inzwischen haben sie fliegerisch ihr Selbstvertrauen schon soweit verbessert, dass sie spontaner losfliegen können.

Jetzt sieht ihr Flug langsam wie der von Vögeln aus ...

Lange haben sie gebraucht in der 15m Voliere zu lernen, dass sie eigentlich Vögel sind.
Katharinasittiche haben den Ruf lieber umständliche Wege zu klettern als den kurzen durch die Luft zu nehmen. Und genauso haben sie sich Anfangs auch verhalten. Monate haben sie gebraucht und immer kleine Fortschritte bei ihrer Flugfertigkeit gemacht. Jetzt haben sie eine Punkt erreicht, bei dem sie schon in der Lage sind ohne geräuschvolles hühnerartiges Geflatter zu fliegen. Sie könne nun schon zügig schnell und geräuschlos fliegen und dabei auch bereits eine gewisse Wendigkeit zeigen. Man sieht dem Flug aber immer noch an, dass er weit von ihren eigentlichen Fähigkeiten weg sein dürfte, also noch viel Platz für Weiterentwicklung hat.
Durch diese größere Beweglichkeit in der Luft hat sich auch ihr allgemeines Verhalten geändert. Sie fliegen jetzt lieber selbst zu nur 50 cm entfernten Plätzen, wenn das einen Fußumweg erspart. Auch ihre Reaktion auf das Geschehen in der Umwelt wirkt nicht mehr so reaktionsträge langsam, sondern spontaner, schneller aufmerksamer neugieriger und deutlich aktiver. Unkontrolliertes Losfliegen selbst aus Schreck gibt es nicht mehr. Statt blindlings losfliegen fliegen sie jetzt orientiert manövrierend selbst bei hohem Tempo. Kurz sie wirken immer mehr wie aufmerksame schnell reagierende Vögel und kaum noch wie schleichende Geisterchen. Selbst das Klettern und laufen im Geäst läuft jetzt eher flink.
Bin gespannt wie sie sich weiterentwickeln. Bald bekommen die Büsche und Bäume in der Voliere ja wieder ihre Blätter und stellen damit wieder neue Situationen her und Anforderungen an die fliegende Manövrierfähigkeit und in hohem Gras landen ist auch nicht so einfach wie auf flachem Winterboden.

Von 8 Jungtieren ist leider eines ein gelbes

Beide Elterntiere waren wildfarben.
Da bei Vögeln das Weibchen das Geschlechtschromosom trägt (xw) und Lutino geschlechstgebunden vererbt, also auf dem geschlechtschromosom liegt und dort auf dem Autosom x sieht die Vererbung so aus:

Xwj¦Xg ⊗ Xwj¦W

Xwj¦Xwj wildfarben lutinofrei; Männchen
Xwj¦W wildfarben lutinofrei; Weibchen
Xg¦Xwj wildfarben spalt Lutino; Männchen
Xg¦W lutino; Weibchen

Das gelbe Jungtier muss also ein Weibchen sein.
Die zu erwartende phänotypische Aufteilung zwischen Wildfarben und Lution beträgt 3⁄4 zu 1⁄4.
Ich bin also offenbar noch gut weg gekommen mit 7⁄1.

Aber, falls ich keine echten wildförmige jeh kriegen sollte, ist das auch eine gute Grundlage. Denn 50% sind definitiv lutinofrei; alle grünen Weibchen unzweideutig Lutinofrei.
Bringt ein Nachkommenspaar also sehr viele wf aber keine Lutinos, kann mit ziemlicher Sicherheit davon ausgegangen werden, dass deises Paar definitiv ein lutinofreies Paar ist und alle dessen Nachkommen auch. Da sicher ist, das wf. Weibchen lutfrei sind kann man daraus dann einen Bestand aus allen wf Weibchen + diesem Männchen bilden und ist sicher, dass diese Bestand keine Spalter in Lut. hat.

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