Macropodus ocellatus "Tropicwater 2014.ZG3129"

Bestand seit (Halter ist der oben genannte Originalautor): 
02.07.2014
Anzahl: 
2.2
Nachzuchtgeneration: 
0
Herkunft
Herkunftsart: 
Wildimport
Herkunftshaltungsbedingungen: 

Die Wildfänge stammen aus dem Angebot von Tropicwater mit der Stockliste vom 28. Juni - 06. Juli 2014.
Sie eigentliche Importeur hatte sie über Honkong bezogen.

Laut Tropicwater ist über den Fangort keinerlei Angabe möglich.
Daher wird die Nachkommenslinie dieses Bestandes mit der BestandsID gekennzeichnet:
Macropodus ocellatus "Tropicwater 2014.ZG3129"
Für die Linie aus dem Tropicwater-Import von 2014, Genetische Stichprobe: ZG3129

Bilder der Tiere bei der Ankunft


Bilder der Tiere einige Tage später

Haltungsbedingungen
Haltung: 
Aquarienartige Außenhaltung (ganzjährig)
Überwinterung: 
Wie Haltung
Ernährung: 
Fütterung, vorwiegend Trockenfutter
Brutansatz: 
Paarweise
Selektion: 
./.

.

Kommentare

Becken VIII: Das Paar in diesem Becken hat heute(13.) gelaicht!

{Auf Günters Wunsch diese Bilder ergänzt}

Das Paar, welches in Becken VIII gesetzt wurde, hat heute, also nach 11 Tagen bereits gelaicht.
Hier die Bilder dazu:

Hier zeigt sich das Männchen mit den typischen leuchtenden blauen Punkten,
die über die Schwanzflosse verstreut sind.
Die Anzahl dieser Punkte ist zumindest in meinen eigenen Teichpopulationen ziemlich variabal,
wodurch die unpaaren Flossen zwischen eher roten und eher blauen Erscheinung variieren.
So konnte ich gerade heute im Teich der Koreaner (Macropodus ocellatus "Inch'on Chemulpo Seoul") ein Männchen sehen,
welches eine geradzu leuchtend blaue Rückenflosse durch das dunkle Wasser zog.
Hier erkennt man sehr gut die eher rudimentäre "Dekoration" des Laichplatzes mit vereinzelten Schaumblasen.
Die Masse wird gebildet von den Eiern, nicht von umbettenden Schaumblasen.
Es ist die übliche Weise, wie auch ich den "Schaum"-Nestbau der Rundschwanzmakropoden kenne.
Sieh dazu auch Meinen Beobachtungseintrag vom 19.06.13

Becken VIII: Das Paar hat am 14.7.14 die Brut abgebrochen

Wie Günter per EMail berichtet, hat am 14.07.14 das Paar leider die Brut abgebrochen.
Nest und Eier scheinen verschwunden und das Männchen ist offensichtlich nicht mehr mit Nestpflege beschäftigt.

Hier nun einige weitere Bilder von diesem Paar:

Becken III: Hier erstmals Bilder des anderen Paares

Heute habe ich von Günter die erstaunlichen Bilder des anderen Paares bekommen.
Und es ist wirklich ein sehr schönes Paar!
Was ich selbst bisher noch nie bei Rundschwanzmakropoden gesehen habe, ist diese zu einem flächigen blau sich vereinigende enorme Anzahl blauer Punkte.
Aber das nicht alleine, ganz besonders überrascht hat mich das recht deutliche großflächige Gelb in der Afterflosse; noch nie gesehen, weder bei meinen eigenen Tieren, noch auf Bildern.
Ich hoffe ja, dass auch eins der Tropicwater-Tiere von mir so schön gezeichnet sein wird.

Hier ist das Gelb in der Afterflosse des Männchens sehr deutlich zu sehen.
Auch hier ist es unverkennbar. Sehr schön!
Wenn man die Färbung dieses Männchens mit der eher typischen des anderen Paares vergleicht,
dann wird deutlich, wie variabel die Rundschwanzmakropoden in einer Population sein können
und es bestärkt mich in meiner Vermutung,
dass die relative Gleichförmig der jeweiligen Aquarienbestände vielfach wohl
nur das Resultat der Inzucht einer zufälligen winzigen genetischen Stichprobe
aus dem jeweiligen Fanggebiet sein könnten.

Aus meiner Sicht, ein wirklicher Glücksfall, diese Wildfänge

Bilder

Hallo Günter und Erich,

wirklich schöne Bilder dieser Wildfänge !
Könnt ihr denn schon neues berichten, wurde erneut gelaicht ?

Beste Grüße
Nico

Bei mir nicht ...

Ich hatte sie ja draußen im Garten im Aquarium, da haben sie nicht, jedenfalls nicht erfolgreich, gelaicht.

Sie waren sich darin aber vollkommen einig mit den Teichpopulatiönschen.
Die haben auch diesen Sommer keinerlei von mir erspähbare Jungfische gebracht.
Es war ihnen in diesem Sommer wohl nicht danach, was aber für die Teichbestände letztlich nichts macht, da genügend Tiere vorhanden sind (wenigstens je 15 laichfähige Paare bei den Koreanern und dem Hauer-Mischbestand).
Evtl. ist das ja auch mit Ursache?! Zu viele Adulte und Junge aus dem letzten Winter gekommen, damit eine hohe Dichte und darüber möglicherweise eine von mir nicht bemerkbare geringe Anzahl von diesjährigem Nachwuchs.
Aber wie gesagt: Stabile relativ hohe Individuenzahl.

Dafür haben mich die Bergmolche und Kröten in den selben Teichen mit hohen Nachkommenszahlen erfreut. Die Braunfrösche allerdings bekamen fast nichts groß, weil die hohe Bergmolchdichte für zügig und soweit ich sehen konnte vollständig leergefressene Froschlaichballen gesorgt hat.
Den Molchen gefällt's so gut in meinen Teichen, dass sowohl adulte wie diesjährige jungadulte immer noch in relativ hoher Zahl im Wasser bleiben, statt sich ans Land zu machen.
Vor kurzem sind die ersten Teichüberwinterer der Braunfrösche zu den Teichen zurückgekommen.

Kurz das Gesamtleben aus Rundschwanzmakropoden und anderen freiwilligen Wirbeltiermitbewohnern in den Teichen ist aus meiner Sicht auch dieses Jahr in Ordnung und reich.

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